Schäferstündchen mit der heißen Schäferin

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Schäferstündchen mit der heißen Schäferin

Schäferstündchen mit der heißen Schäferin

Peter Hu

Meine Brüder sind bereits mit dem Vater unterwegs auf der östlichen Alm. Ich habe Auftrag, sie auf die Südliche zu begleiten. Da haben wir nur eine kleine Herde stehen, dafür aber länger Licht. Und wenn wir Glück haben, sogar einen wundervollen Sonnenuntergang. Keine Sorge wegen des Nebels. Der wird sich erfahrungsgemäß bald verzogen haben.“

„Man sagte mir, ich würde von einem erfahrenen Schäfer begleitet werden, der mir ein längeres Interview zum Thema geben könnte. Nicht dass mir ihre Gesellschaft unangenehm wäre, im Gegenteil. Aber ich brauche schon ein bisschen Stoff, um die Bilder mit Text zu unterlegen. Schließlich bin ich als Stadtmensch in Schafsdingen ein absoluter Laie.“

„Da haben sie ja Glück, dass sie mich angetroffen haben“, ...gab sich die gertenschlanke, blond gezopfte Alpenschönheit ein bisschen gekränkt.
„Ich studiere zwar nur Veterinärmedizien. Aber von Schafen verstehe ich ein bisschen was. Schließlich lebe ich seit meiner Geburt hier auf dem Hof und arbeite hart mit. Das ist seit Generationen ein Familienbetrieb und es wird jede Hand gebraucht. Selbstverständlich habe ich das Schäfern leidenschaftlich mit der Muttermilch eingesogen; genau wie meine beiden Brüder. Dieses Jahr habe ich meine gesamten Semesterferien bei den Tieren auf der Weide verbracht. Ein bisschen was, kann ich ihnen schon erzählen“, ...tat sie noch immer beleidigt.
Ihre großen, kastanienbraunen Augen blickten mich vorwurfsvoll, aus einem bezaubernd fein gemeißelten, leicht sommersprossigen Gesicht an. Aber ihr breiter Mund zeigte bereits die Andeutung eines Lächelns.

„Verzeihen sie. Ich wollte ihre Fachkompetenz keinesfalls in Frage stellen. Aber ich hatte einen klassischen, alten Schäfer mit langem Wanderstab, ...im Lodenmantel und mit langem Wetterumhang, erwartet. Tut mir leid.“
Ihr Lächeln wurde breiter.
„Da muss ich den Opa vom Altenteil holen. Der hatte noch einen großen Hut auf, .

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