Die Schamlippenklinik

Der Therapeut

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Die Schamlippenklinik

Die Schamlippenklinik

Anita Isiris

Der Raum, den Nina kurz darauf, gemeinsam mit Dr. Jeanrenaud betrat, war alles andere als klinisch. Nina fühlte den Blick des Arztes auf ihr ruhen. Er stand hinter ihr. Nina trug jetzt kein Höschen mehr, und sie wusste, dass ihr Frühlingskleid alles andere als blickdicht war. Nina kam sich nackter vor, als wenn sie sich ganz ausgezogen hätte. Die Wände waren in Lachsrot gehalten, der teure Teppich kontrastierte in angenehmem graublau. In der Mitte des Raumes stand ein luxuriöser Schalensitz. Er war mit einem seidenen Tuch ausgekleidet, das farblich auf die Wände abgestimmt war. Auf diesen Sitz komplimentierte Dr. Jeanrenaud die etwas unsichere Nina. Solche Situationen war er seit Jahren gewohnt; sein Puls blieb ruhig, ganz ruhig. Als Nina sich lächelnd hinsetzte, rutschte ihr Kleid nach oben. Für einen Augenblick waren ihre Schamlippen zu sehen. Dr. Jeanrenaud räusperte sich. Dann betätigte er eine Fernsteuerung. Der Kopf- und Rückenteil des Schalensitzes senkte sich nach hinten, Nina kam in eine Liegeposition. "Darf ich?" Dr. Jeanrenaud setzte sich vor Nina auf einen unscheinbaren Hocker und bat sie, die Beine etwas anzuwinkeln. Er zog ein steriles Pinselchen aus seiner Schürzentasche und entfernte die durchsichtige Hülle. Einer andern Tasche entnahm er ein Fläschen, öffnete den Verschluss und tauchte das Pinselchen ein. Er rückte noch etwas näher an Nina heran und beträufelte ihre Vulva mit dem duftenden Nass. Ein Schauer ging durch Ninas Körper. "Was führt Dich eigentlich zu uns?" "Meine Inneren Schamlippen." Nina machte keine Umschweife. Sie hatte es ja mit einem Spezialisten zu tun. "Sie sind zu gross. Ich möchte sie reduzieren lassen, damit sie von den Äusseren verdeckt werden." "Das wollen sie alle", brummte Dr. Jeanrenaud nachdenklich und liess die Pinselspitze über Ninas Cliti kreisen. Was er sah, gefiel ihm. Sehr, sogar. Er strich mit dem Pinsel sanft nach unten, betupfte Ninas kleine Schamlippen und stippte gegen ihren Damm. Abermals wurde Ninas Körper von Wonneschauern durchjagt. Ihre harten Nippel stiessen gegen den dünnen Stoff ihres BHs. Was hatte dieser Mann mit ihr im Sinn? War sie selbst überhaupt noch bei Sinnen? Sie kannte ihn ja nicht, öffnete sich hier einem Fremden, liess sich befragen, betrachten, bepinseln...

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