Die Schamlippenklinik

Der Therapeut

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Die Schamlippenklinik

Die Schamlippenklinik

Anita Isiris

Das Fläschchen enthielt Ambrette. Dabei handelt es sich um Öl aus dem Samen des Ambrette-Strauchs. Der Duft ist blumig, moschusartig, ähnlich wie Ambra, leicht süss, mit Branntweinnote. Ambrette soll auf die Psyche eine sinnliche Wirkung entfalten. Dr. Jeanrenaud zitterte. Sein Hals wurde trocken. Er atmete schwer. Am Liebsten hätte er jetzt alles andere getan als Ninas zarten Labien zu bepinseln. Er hatte sich aber an den strengen Kodex der Klinik zu halten, und seine sämtlichen Handlungen wurden von einer gut versteckten Videocam aufgezeichnet. Sein schwerer Schwanz pochte, und verzweifelt dachte er an die Zeiten zurück, in denen er in einer eigenen Praxis zugange war und die Frauen zum Teil sogar in Anwesenheit von deren Partnern verführte. Nun, das Selbstvertrauen jener Tage war ohnehin gebrochen, und der Arzt hatte das Gefängnis geläutert verlassen. Jetzt lag aber dieses geile junge Mädchen vor ihm, öffnete sich ihm wie eine Blume und gab leise Stöhnlaute von sich. Das Öl aus Rosenholz, das er als Nächstes einsetzte, stammte von einem südamerikanischen Baum. Der Raum füllte sich sogleich mit dem Duft, kaum hatte Dr. Jeanrenaud das Fläschchen geöffnet, und das Warme, Blumige, leicht Würzige brachte Ninas pralle Schamlippen endgültig zum Glühen. Sie glänzten matt unter dem gedimmten Licht, und nicht nur Nina war fast von Sinnen, sondern auch ihr behandelnder Arzt.

Dr. Jeanrenaud wusste um die Risiken seines Tuns, konnte aber nicht anders, als aufzustehen und an seinem Hosenstall zu nesteln. Die Düfte, die den Raum füllten, die erregte Nina, die Aura, die sie umgab, waren zuviel für ihn. Viel zuviel. Sekunden später federte sein fein geäderter Schwanz aus der Hose und pulsierte sichtbar. Für Nina ging alles etwas schnell. Sie hatte Vertrauen gefasst zu diesem Arzt, hatte sich ihm gezeigt, in voller Nacktheit ihres Geschlechts, hatte sich von ihm bis zum Wahnsinn erregen lassen. Jeanrenaud musste dieses Mädchen einfach vögeln. Unbedingt. Jetzt. Maintenant. Seine Eichel war zartviolett gefärbt; zu lange hatte sein Gemächt in der Enge seiner weissen Berufshose gelitten. Dr. Jeanrenauds Schwanzgrösse war beträchtlich; zahlreiche Frauen hatte er schon damit beglückt. Er legte beide Hände auf Ninas Bauch, lächelte sie an und stiess zu. In diesem Augenblick ging die Tür auf und ein kahlköpfiger Mann in einem orangefarbenen Umhang betrat den Raum. "Nicht doch, Doktor, nicht doch", sagte er leise. "Sie kennen doch unseren Kodex." Lassen Sie jetzt mich machen; Ihr Part ist abgeschlossen. Für einen kurzen Moment erstarrte Nina; ihre Vaginalmuskulatur umfasste Jeanrenauds Penis wie eine kleine Faust. Seufzend zog sich dieser aus ihr zurück, warf einen letzten sehnsüchtigen Blick auf ihr verlangendes Geschlecht und verliess den Raum. Ihre dekorativen "Inneren" würden ihm für alle Zeit im Gedächtnis bleiben.

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