Schatten der Entscheidung

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Schatten der Entscheidung

Schatten der Entscheidung

Miriam Reiber

“ Pierre schaute sie kurz an und sagte dann: „Wenn du willst, kann ich dich nachher nach Hause bringen, wir haben uns noch soviel zu erzählen!“ Sein Blick sagte Katja allerdings noch viel mehr und sie entschied sich, noch dazubleiben. Kaum war Stefan mit den anderen verschwunden, schlug Pierre einen Spaziergang vor.

Hand in Hand schlenderten sie am Ufer lang, als Pierre die Frage stellte, vor der sich Katja gefürchtet hatte: „Was war damals los? Warum wolltest du mich plötzlich nicht mehr sehen?“ Katja musste tief schlucken, bevor sie ihm von dem Telefonat mit seinem Vater erzählte. Pierre schaute betroffen zu Boden: „Ja, das stimmt, ich war verheiratet, allerdings lebte ich zu der Zeit schon von ihr getrennt. Ich war bei ihr, um einiges wegen der Scheidung zu besprechen.

Natürlich hätte ich dir das sagen müssen, aber ich konnte nicht. Du warst gerade 16, die Situation war so schon schwer genug und ich hatte Angst, du würdest es nicht verstehen.“ Pierre sah auf und ihre Augen trafen sich wieder. Er sah die Tränen in ihren Augenwinkeln glitzern und nahm sie fest in die Arme. Katja fühlte sich so gut wie noch nie. All ihre Bedenken waren verflogen und die Jahre, die sie ihn nicht gesehen hatte, waren vergessen. Pierres Kopf drehte sich zu ihr und zum ersten Mal spürte sie seine Lippen bei einem endlosen Kuss. Sie hatten viel aufzuholen und konnten sich nicht voneinander lösen. „Ich hab dich die ganze Zeit über nicht vergessen können“, presste sie zwischen 2 Küssen hervor. Pierre lächelte nur und zog sie in Richtung des Sees. Während sie sich weiter küssten, zogen sie sich gegenseitig aus und mit Badeanzug und Shorts bekleidet, ließen sie sich langsam in das warme Wasser fallen, das nur vom Mond erleuchtet wurde. Je mehr ihre Körper vom Wasser bedeckt wurden, desto intensiver wurden ihre Küsse. Sie schmeckte ihn und das Verlangen wurde immer stärker.

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