Die Schenkel der Podologin

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Die Schenkel der Podologin

Die Schenkel der Podologin

Anita Isiris

Claudia K’s «camel toe». Die sich abzeichnenden Schamlippen unter der engen weissen Hose. Das war zu viel für ihn. Nur mit Mühe konnte er sich zurückhalten, die Hand auszustrecken und sie dort zu streicheln, wo ihre Beine zusammentrafen. Claudia K. entgingen Rainer W.’s Blicke, auf ihre Mitte gerichtet, nicht. «Ist etwas?», fragte sie schelmisch und setzte sich wieder hin.
«Es ist nur…», stammelte Rainer W. «Es ist nur der Stoff Ihrer Hose. Er fasziniert mich». Schon nur das formale «Sie» erregte ihn. Claudia K. erging es ähnlich. Sie war es sich gewohnt, dass Männer, deren Füsse sie behandelte, «aus der Seele» plauderten. Dass sie Intimes preisgaben. Dass sie sich entspannten. Dass sie verbal entgleisten, dann und wann. Dass sie mit «Schätzchen» angesprochen wurde.
Diese sublime Erotik, das Unterschwellige war auch der Reiz, der ihrem «Fuss-Beruf» innewohnte.
Und dann tat sie es. Sie tat es einfach. Claudia K. knöpfte langsam ihren Kasak auf. Das blaue Top kam zum Vorschein. Rainer W. stellte sofort fest, dass sie keinen BH trug. Dann stand die Welt still. Claudia K. zog sich ihr Top über den Kopf. Dralle, kleine Brüste mit hellen, steil aufgerichteten Nippeln. Während Rainer W. sich satt sah, nestelte Claudia K. wortlos am Reissverschluss ihrer engen Hose. Der reizvolle «camel toe». Der hellblaue Slip, den ihr Rainer W. am liebsten weggefetzt hätte. Dann, endlich, die sorgfältig gepflegte, glattrasierte Muschi.
Die nackten Schenkel der Podologin. Wundervolle, pralle, geschmeidige, mit zartem Flaum geschmückte Podologinnenschenkel. Von Claudia K.’s prallem kleinen Hintern ganz zu schweigen.
Rainer W. kam ins Schwelgen.
Selbstverständlich war nur die Fantasie mit Rainer W. durchgebrannt. Bleiben wir auf dem Boden der Realität. Eine Podologin zieht sich niemals vor ihren Klienten aus. N-i-e-m-a-l-s.
Aber die Gedanken sind frei, und Rainer K. wusste: Beim nächsten Besuch – beim nächsten Besuch würde es so weit sein!

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