Der Schleiertanz

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Der Schleiertanz

Der Schleiertanz

Peter Hu

„Aber auch ich bin nur eine Gefangene in der Wüste, die es gelernt hat, sich des Überlebens willen zu verstellen. Seit vier Jahren teile ich nun schon mit Mech-Salan die Matte. Auch mich hat er einst geraubt und zu seinem willfährigen Lustobjekt gemacht.“
„Er ist ein schlechter, brutaler Mann. Sein Schwanz ist so schlaff, dass er mir nur selten Freudenlaute entlocken konnte. Seine Lust ist anderer, brutaler Natur. Nicht selten schlägt er mich und erfreut sich an meinem Leid. Schaut nur, was er heute Nacht mit mir angestellt hat. Er hat eine widerliche Art sich zu erregen.“
Sie hob ihr Gewandt bis unter die Achseln... Ihr draller Körper zitterte noch immer. Drall, aber wunderschön. Doch was hatte der Brutale ihr nur angetan? Bauch und Brüste waren von roten Streifen übersät, genau wie der zarte Rücken... Ich konnte mit einem Blick verstehen, dass sie den Räuberhauptmann hasste...
„Ich werde euch von euren Fesseln befreien“, versprach sie.
„Aber ich tue das nur unter einer Bedingung. Ich will Rache. Tötet diese Bestie! Und ihr müsst mir schwören, dass ihr mich nach Babylon mitnehmt. Es soll nicht zu eurem Schaden sein. Auf Mech Salans Kopf ist übrigens ein hohes Kopfgeld ausgesetzt. Ich fordere nur den dritten Teil für meinen Neuanfang.“
„Und heute ist die beste Gelegenheit. Alle sind betrunken. Auch die Wachen schlafen.“

Das Mädchen musste uns nicht lange überreden. Wir hatten tausend Gründe, diesen Kerl zur Strecke zu bringen. Und das Kopfgeld war nicht der Schlechteste...

...Doch Mech Salan hatte einen leichteren Schlaf, als das Mädchen vermutet hatte.

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