Die selbe Perversion, wie beim Trinkwasser. Nach ein paar wenigen Schritten wurden wir erneut angekettet. Dieses mal an einen tief in den Boden gerammten Pfahl, ...mitten im Festzelt. Wir konnten den köstlichen Festbraten sehen, seinen Duft atmen, seinen Geschmack erahnen. Doch für uns „Ehrengäste“ blieb er unerreichbar.
Während sich die Räuber an Fleisch und Wein labten, erbarmte sich wenigstens einer von ihnen. Wie aus versehen, stellte er einen Wasserkrug in unserer Reichweite ab.
Gerade hatten wir unseren Durst gelöscht, da schwebten vier verschleierte Mädchen herein. Eine Flöte spielte auf. Die Grazien begannen zur schrillen Melodie zu tanzen.
Ihre transparenten Gewänder flogen immer wilder. Doch für mein Empfinden waren die Weiber bei weitem nicht so schön, wie es uns der „Gastgeber“ versprochen hatte. Oder hatte man hier in der Wüste einfach nur einen anderen Geschmack? Mein einheimischer Begleiter konnte seine Erregung jedenfalls nicht lange verbergen.
Für mein Auge freilich, waren diese Mädchen viel zu kräftig gebaut. Auch befand ich sie allesamt für zu klein; ...ziemlich gedrungen. ...Ja, ihre Bäuche waren regelrecht fett. Auch wenn sie gerade diese Speckfalten ganz besonders stolz präsentierten. Sie wurden sogar noch durch goldene Kettchen betont. Teilweise verschwand das Geschmeide sogar in wulstigen Verwerfungen.
Doch dann schoss eine weitere Tänzerin durch den Zelteingang. Auch sie war nicht eben groß. Doch ihre Üppigkeit war perfekt verteilt. Einzig ihr Busen war wirklich dick. Er wippte verführerisch zum Flötenklang unter den Schleiern. Ihr langes, rot gefärbtes Haar wogte wie ein aufgewühltes Meer um die zierlichen Schultern. Die großen Augen waren braun wie polierte Kastanien. Der breite Mund leuchtete blutrot geschminkt.
O, ...ja! Sie war wirklich eine dralle Schönheit, die auch mir eine Zeltstange in die Hose zaubern konnte…
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.