Der Schleiertanz

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Der Schleiertanz

Der Schleiertanz

Peter Hu

„Was fällt euch Sklavenbrut ein, mein treues Weib zu bedrängen?“ ...spottete er.
„Ja, ...solche Späße werden euch wohl bald gründlich vergehen“, ...fuhr er fort ...und massierte auch schon unverhohlen den Schritt seiner Angebeteten.
Die begann darauf ebenso unverhohlen zu hecheln und zu stöhnen. Seine Hand war mehr als feucht, als er sich gut gelaunt zur Tafel begab...

Anschließend feierten die Räuber unbeteiligt weiter. Sie vergaßen uns, wie man die Kamele vor dem Zelt vergisst. Ungeniert vergnügten sie sich mit den fetten Tänzerinnen. Bald war das Zelt von den Gerüchen des lebenden Fleisches und der Fortpflanzung geschwängert. Die Beschreibungen dieser fettwabernden Orgie möchte ich dem Leser meiner Reiseerinnerungen lieber ersparen. Noch heute erfüllt mich die Erinnerung daran mit Alpträumen und Abscheu. Für diese Demütigung sollte mir Mech Salan noch teuer bezahlen...

...Inzwischen war es tiefe Nacht. Die Zecher lagen längst unter den Tischen oder in ihren Zelten. Wir hingen noch immer unbequem am Pfahl im Festzelt, als plötzlich ein kleines Öllämpchen vor uns aufleuchtete.
Die Hennarote hatte sich heimlich zu uns ins Zelt geschlichen. Sie trug nur ein dünnes Nachtgewandt am rundlichen Leib, unter dem ihre großen Knospen deutlich sichtbar blieben. Die Riesenmelonen schaukelten so verführerisch, dass mein Mast gleich wieder stramm stand. Doch das Mädchen hielt einen blitzenden Dolch in der Faust. Wollte sie vorziehen, was ihr Liebhaber uns erst für die Zukunft versprochen hatte? Wollte sie sich gar rächen, weil wir sie durch unsere Enthaltung beleidigt hatten?

„Verzeiht mir, edle Herren, was ich euch angetan habe“, ...flüsterte sie statt dessen.

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