Denn ihre gefälligen Diener vergisst die gute Königin schließlich nie. Also auf `s Pferd mit dem läufigen Luder“, und flink aufgesessen!“...
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...Noch am selben Tag, fand sich Schneeflittchen im Kerker der finstren Königsburg wieder. Unbequem hatte man sie zwischen die Stützpfosten der Gewölbedecke gespannt. Die derben Eisen scheuerten ihre zierlichen Gelenke gar gemein. Knarrend öffnete sich irgendwann die schwere Eichentür. Eine edle Frau von dämonischer Schönheit, trat in das dunkle Gewölbe.
„Du bist also das berüchtigte Schneeflittchen? ...jenes geile Luder, dass es wagt, sich mit seiner Königin zu messen? Du hast dich also erdreistet, auf Ihrem kostbarsten Hengst zu reiten, während Sie sich in Sorge um sein Gemächt verzehrte. Du wirst verstehen, dass Ich dich dafür bestrafen muss.“
„Ja, du bist wirklich hübsch anzusehen. Da muss ich den Gerüchten leider Recht geben. Auch wenn du natürlich nicht annähernd meine Klasse hast. Ein wenig strenge Erziehung aber, würde da gewiss Wunder wirken. Ich sollte dich zu meiner Lustzofe ausbilden. Wie würde dir das gefallen?“
Was? ...warum denn eigentlich nicht? Ich bin doch schließlich die Königin, ...und somit das Gesetz. Ein wenig bi, schadet ja nie. Was meinst du dazu, mein süßes Täubchen?“
Während sie noch sprach, zog die Königin auch schon ihr scharfes Stilett aus der Scheide. Mit jeder einzelnen Silbe, verwandelte Schneeflittchens Morgenkleid indes in dünne Streifen.
Es durchlief das arme Mädchen jetzt ganz eisig. Denn nun fühlte es die stumpfe Seite der scharfen Klinge bereits auf der empfindlichen Haut. Leise knackend zersprangen die letzten Fasern ihres Gewandes, bis die Schöne schließlich völlig nackt vor ihrer grausamen Herrin stand. Deutlich fühlte Schneeflittchen nun die eisige Winterkälte im kargen Kellergelass.
„Du hast ja wirklich eine Haut wie Allerbester.
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