“ In gespielter Wollust glitten der Königin langkrallige Finger über Schneeflittchens ausgelieferten Körper.
Trotz, oder gerade wegen der gefährlich angespannten Situation, verspürte die Heldin einen erregten Schauer. Ihre kleinen Knospen wurden steinhart. Ihr blankes Früchtchen schwoll verführerisch, ...und begann sogar feucht zu schimmern.
Unter zahlreichen höhnischen Komplimenten fuhren die langen Finger über die schneeweiße Haut, bis sie plötzlich ungeahnt hart zu griffen.
Erschreckt stöhnte Schneeflittchen auf.
„Nur keine Angst, mein Schätzchen. Heute werde ich dich noch schonen. Die Werkzeuge deiner Pein aber, sollst du gleich schon einmal in Augenschein nehmen“, ...funkelte die finstere Domina.
„Das erhöht den Puls, ...und schließlich die Durchblutung. Ei bisschen innere Hitze, kann ja nicht schaden, in dieser kühlen Kammer“...
„Du wirst das sicher verstehen. Ich kann es schließlich nicht zulassen, dass eine einfache Bürgerliche deines Schlages, eine schönere Haut zur Schau trägt, als ihre blaublütige Herrin“, ...grinste die Sadistin.
„Wir werden gewiss viel Spaß miteinander haben, das verspreche ich dir!“
„Und damit auch dein diebisches „Lärfchen“ nicht zu kurz kommt, darfst du dich auch schon auf all meine Soldaten freuen. Das dürfte doch nach deinem Geschmack sein, wenn ich dich richtig einschätze,“ ...lachte die böse Königin.
„Wache!“ ...schrie sie darauf in den finsteren Gang hinaus. „Bringt mir das Werkzeug. Und vergesst den großen Spiegel nicht, damit sich unser „Gast“ noch einmal ausgiebig darin betrachten kann“...
*
...Ja, unsere schwarzherzige Königin war gerissen, ...dazu auch noch ziemlich grausam und überdurchschnittlich gemein.
Mit dem Spiegeleinsatz aber, sollte sie sich keinen Gefallen tun. Denn nicht nur die Landesherrin besaß Macht über das magische Kristall.
Auch Samir Blütenstaub, gute Fee ihres Zeichens, verstand sich ausgezeichnet auf die hohe Kunst der „Spiegelseherei“. Und im Gegensatz zu unserer „Schwarzkünstlerin“, verstand es das sanfte Luftwesen sogar, durch das Kristall hindurchzuschreiten, wie durch eine offene Tür.
Und an dieser Stelle unterbrechen wir für die Werbung.
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