Schnupperclub – Clubschnuppern

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Schnupperclub – Clubschnuppern

Schnupperclub – Clubschnuppern

Saltena

Marion schaute auf das Pärchen, das ihnen gegenübersaß. Die letzten sechs Wochen kamen ihr unwirklich vor. Erotische Überraschungen mit Petra schön und gut, doch das hier war ein anderes Kaliber. Ihre Freundin hatte nach den Geschichten von Felix Zuspruch und Trost verdient. Jan hatte seinen Beitrag dazu beigetragen, auch wenn die Hilfe ihm genauso gefallen hatte wir ihr – und vermutlich auch Petra. Diese hatte die Lust neu entdeckt und ihrer Freundin den Blick in die Abgründe gewährt. Hemmungslose Vögelei war noch das Harmloseste dabei. Marion hatte die Idee gehabt, ihrer Freundin dabei zu helfen und einen Platz zu finden, wo sie sich austoben konnte. Petra hatte sie, zu ihrer Überraschung, beim Wort genommen. Was dies bedeuten sollten, fanden sie erst nach und nach heraus. Ihre Wünsche schienen Marion maßlos, zumindest unkonventionell. Schnell war ihr klar geworden, dass die Hilfe als Freundin scheitern würde. Als sie mit Jan darüber sprach, reifte die Erkenntnis, dass eine Ménage à Trois für Petra zu wenig sein würde. Doch weil Petra auf jeden Fall auf den Trip gehen würde, machte sie sich Sorgen. Jan lächelte diese weg, doch verstand er sie auch. So entstand die Idee, eine passende Zone zu suchen, in der man sich gesichert austoben konnte – was immer das bedeuten mochte. Der Schritt in die Clubszene war dann nur noch ein kleiner. Jan übernahm die ersten Recherchen und der Information Overflow im Internet beeindruckte die beiden. Clubs in allen Formen, Farben und Größen waren geboten, die einschlägigen Portal zahlreich. Am Ende war es dann der Joyclub, über den sie suchten. Das Ganze war amüsant, anregend und meist auch lustvoll. Doch Petra drängte und war nur noch zu halten, als Marion ihr versprach, dass sie einmal einen Club sondieren würden, bevor sie mit ihr dorthin gingen. So hatten sie dann ernsthaft geschaut, welche der vielen Alternativen so ansprechend war, dass auch sie beide nicht verkrampften, sondern genießen konnten.
Jetzt saßen sie also an diesem Tresen und ihnen gegenüber Hanna und Tom, wie sie sich vorgestellt hatten. Jan und sie hatten länger über das Outfit nachgedacht und dann keine Dessous genommen. Allerdings waren ihr Tanktop und die Short so eng, dass ein luftiges Negligé nicht hätte verruchter sein können. Doch schon die kurze Runde durch den Club von den Umkleiden hatte sie beruhigt. Vieles war sexy, doch in der Summe konnte sie sich sehen lassen. Inzwischen hatte sie sich etwas entspannt. Der Gin Tonic hatte ein wenig geholfen, doch mehr noch die beiden gegenüber. Sie waren ungezwungen ins Gespräch gekommen. Dass sie beide unerfahren waren, hatte Hanna gespürt und ihnen die Befangenheit genommen. Es war aber schon ein wenig skurril, wie sie die Regeln erklärte, als wäre es die Hausordnung der örtlichen Grundschule.
„Es ist ein wenig vertrackt“, hörte sie Jan sagen. „Wenn ich jetzt sage, dass wir wegen Marions Freundin hier sind, klingt das wohl wenig ehrlich.“
„Es kommt auf die Geschichte an.“ Hanna schaute ihn erwartungsvoll an.
„Ich versuche es einmal so zu sagen. Wir sind hier die Vorhut. Wenn es uns gefällt, würde sie vielleicht mitkommen.“
„Und wieso kommt sie nicht allein.“
Hier schaltete sich Marion ein: „Ich denke, dass sie zurzeit so drauf ist, dass allein ihr nicht gut bekommt. Deshalb wollen wir ein wenig auf Sie aufpassen. Das ist auch schon alles. Wir sind hier ein prophylaktischer Freundschaftsdienst.“
„Klingt spannend – dann solltet ihr euch aber auch alles anschauen. Erst dann könnt ihr ja wissen, wie gut es euch gefällt. Kommt mit. Dann drehen wir eine Runde.“
Marion schaute Jan an. Der nickte unmerklich. Sie hatten vorher ausgemacht, dass sie nur dann mehr als schauen würden, wenn beide das Gefühl hatten, dass es passt. Marion war sich unsicher. Die beiden waren nett und sahen gut aus. Als sie aufstanden, folgte sie ihnen. Tom und Hanna kannten sich aus und zeigten ihnen den oberen Stock mit den Zimmern, die offensichtlich nicht für große Gruppen ausgelegt waren. Jetzt bekamen die Regeln Sinn. Zwei Türen waren verschlossen. Eine Tür stand weit offen. Sie konnten zwei Pärchen sehen, die ineinander verkeilt schienen. Bei genauem Hinsehen – Marion konnte nicht anders – identifizierte sie ein Löffelchen und ein à tergo, wobei die Frauen miteinander schmusten. „Die Gruppe des Laokoon“, kam es von Jan und sie lachten herzhaft auf. Hinter einem Fenster sahen sie ein Paar, bei der sie saß und die Hüften kreisen ließ. Sie verweilten kurz.
„Jetzt sind wir eigentlich durch.“ Hanna drehte sich zu ihnen. „Der letzte Raum da drüben wäre noch leer. Wie sieht es aus? Wollt ihr mitkommen?“
Plötzlich spürte Marion den Körper der Frau in ihrem Rücken, der sich an sie schmiegte. Es fühlte sich gut an. Das Flüstern in ihrem Ohr versprach Lust und Erfahrung. Sie sah Jans in die Augen und dann, wie er die beiden Hände nahm. Hand in Hand ging er zu dem Zimmer, das leer war und dessen Tür einladend offenstand. Der Raum war in gedämpftes Licht gehüllt. Indirekte Beleuchtung gaben ihm eine intime Wärme. In der Mitte stand das große Bett, am Rand zwei Sessel. Aus dem Augenwinkel merkte Marion noch, wie Tom die Tür schloss. Sie merkte, wie ihre Souveränität verflog.
„Entspann dich und lass Hanna machen. Ich bin mir sicher, dass es euch gefällt.“ Tom hat sich in einen der Sessel gesetzt.
„Komm,“ hörte Marion. „Lass uns deinen Mann ausziehen und dann wirst du viel Spaß haben.“ Sie sah Hanna, die sich Jan zuwandte. Sie stellte sich vor ihn und schob langsam das Shirt hoch. Automatisch gingen die Arme nach oben, doch Hanna wartete kurz. Ihr Kopf rückte vor an die Brust und sie nahm sich eine der beiden Warzen vor. Marion konnte Jans Gesicht hinter dem Shirt nicht sehen, doch sein Kopf bog sich ein wenig nach hinten, seine Brust schob er vor. Eine Hand an der Hüfte schob sie auf die beiden zu. Jetzt ging sie durch die Tür, die seit Wochen auf sie wartete.
Jan spürte die Lippen der beiden Frauen auf seiner Brust. Es machte ihn an. Dass gleich der erste Abend in einem solchen Club funktionieren würde, war mehr als er gehofft hatte. Dass Marion diesen Weg mitginge, hatte ihn überrascht. Doch seit dem ersten Abend mit Petra schien das Spiel auf Vertrauen und nicht auf Eifersucht zu basieren. Das machte ihn glücklich und jetzt – in diesem Moment – einfach nur geil. Er zog das T-Shirt über die Hände und warf es hinter sich auf das Bett. Als er nach unten schaute, sah er die beiden Frauen, die seine Brust küssten. Er spürte unendlich viele Finger, die über seine Beine, Hüften, Bauch und Rücken streichelten. Er war bretthart und wer immer gerade seinen Schoß berührte, musste dies merken. Jetzt schoben sich zwei Hände in die Shorts und kneteten seinen Hintern ein wenig. Hanna schaute nach oben und lächelte ihn an.
„Ich glaube, dass da jemand befreit werden will. Warte kurz,“ bedeutete sie Marion und schob sie ein wenig zur Seite. Langsam sah Jan sie in die Knie gehen und die Shorts mit beiden Händen mitnehmen. Sein Kolben sprang nach vorne, als sie ihn über die Hüfte streifte und er spürte, wie ihre Wange an der Eichel vorbeistreichelte. Plötzlich waren die Hände an seinen Hüften und drückten ihn nach hinten auf den Bettrand. Als er auf der Kante saß, gab es noch einen kurzen Griff und er saß nackt vor den anderen. Als Hanna aufstand, stupste sie ihn kurz vor die Brust und er ließ sich nach hinten fallen, die beiden aufregenden Frauen vor sich.
Hanna weiß genau, was sie will, dachte er bei sich. Ihn so in Position zu bringen, verriet ihm, dass sie die Initiative haben wollte. Tom saß im Sessel und schaute zu, wie seine Freundin das neu eroberte Paar dirigierte. Es stimmte, denn Hanna wandte sich Marion zu. Sie drehte sie zu sich und umarmte sie. Eine Hand strich über ihren Rücken. Das konnte Jan gut sehen. Die andere war verborgen.
Marion hatte ein wenig dumm dagestanden, als die andere Frau Jan ausgezogen hatte. Jetzt lag dieser auf dem Bett und beide Männer schauten auf die Frauen. Das Arrangement war aufregend. Nicht nur Jan war sichtbar heiß. Auch sie spürte die Wärme zwischen ihren Beinen und blieb einfach stehen. Hanna hatte offensichtlich das Kommando. Sie drehte sich zu ihr und nahm Marion in den Arm. Eine Hand lag auf der Hüfte und die andere streichelte über ihren Rücken. Mit genau dem richtigen Druck fuhr sie die Wirbelsäule hinab bis an den Rand der Shorts. Die Hand schob sich unter das Tanktop und strichen warm über die Haut.
„Du bist geil“, hörte sie das Flüstern an ihrem Ohr.
„Ja – das ist heiß.“
„Das ist nur der Anfang.“ Marion schauderte bei dem, was kommen könnte. Irritiert nahm sie wahr, dass sich Hanna plötzlich zurückzog.
„Was ist?“
„Nur kurz.“ Hanna schaute ihr in die Augen. Sie griff nach den Trägern ihres Negligés und zog sie über die Schulter. Noch während es nach unten fiel, war die Hand wieder auf dem Rücken. Sie küsste sie. Plötzlich riss Marion die Augen auf. Sie spürte, wie die Hand in die Shorts und ihren Schoß wanderte. Es sie sich versah, war ein Finger auf der Klit und massierte sie. Ein Keuchen entfuhr ihrem Mund.
„Du bist ja richtig scharf.“ Die Finger teilten ihre Lippen und schoben sich in die Feuchte. Vorsichtig schoben sie sich vor und zurück. „Deine Frau ist ja patschnass,“ gingen die Worte in Richtung Bett. Marion sah vor sich, wie Jan lächelte.  Er war aber genauso, wie Hanna sagte. Sie war feucht und geil und wollte diese Finger und schob ihr Becken vor. Dann spürte sie, wie die Lippen wieder geteilt wurden und sich ihre Muschi füllte.
„Ja, tiefer,“ verlangte sie voller Lust.
„Nein, das geht besser,“ hörte sie Hanna sagen. Die Hänge gingen nach oben und in einer Bewegung streifte sie das Tanktop über die Schultern. Wieder ging sie in die Hocke und zog die Shorts über Hüften, Beine und Knöchel. Nackt standen sie da und Marion fühlte, wie sie zum Bett geschoben wurde. Jetzt stand sie über Jan und wenn sie nach unten schaute, sah sie kurz seinen harten Kolben. Dann aber verdeckte Hannas Kopf ihn und sie spürte die Zunge zwischen ihren Lippen. Wieder dieses Gefühl an der Klit, dass sie immer geiler werden ließ.
„So, jetzt kannst du dich setzen.“
Jan hörte Hannas Stimme und spürte ihre Hand an seinem Schwanz. Gleichzeitig senkte sich Marion ab, von der er nur noch den Rücken sah, seit Hanna seine Freundin ausgezogen hatte. Seine Eichel wurde von Hanna sanft zwischen den Lippen hin und her geschoben. Er war ohne Ende geil und wollte endlich die Wärme um ihn herum spüren, doch es ging noch nicht. Erst als Hannas Hand weggezogen wurde, öffnete sich Marions Muschi für ihn und langsam, aber sicher verschwand er in ihr. Gerade wollte er anfangen zu stoßen, merkte er, wie seine Freundin auf ihm gedrückt verharrte.

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