Schöne Nachbarin

35 10-16 Minuten 1 Kommentar
Schöne Nachbarin

Schöne Nachbarin

Jerome Udamo

Ich erkannte durch den Vorhang schemenhaft den Rücken einer Frau. Sie schien lange, lockige Haare zu haben, die sie gerade mit einer schnellen Handbewegung zu einem Zopf band. Dann drehte sie sich ein wenig, so das sie nun seitlich zu sehen war. Die Silhouette war ausgesprochen angenehm anzusehen. Die Konturen ihres schlanken Körpers zeichneten sich weich im Licht ab und übten eine komische Anziehungskraft auf mich aus. Ihre Hände gingen zum Oberkörper und knöpften die Bluse auf. Ich konnte es einfach nicht glauben, da stand ich nun, frierend und unfähig mich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Zu verführerisch war das Schauspiel, was sich mir gerade bot. Die Hände waren auf Höhe des Bauches angelangt und öffneten den letzten Knopf der Bluse. Sie hielt einen Moment inne, dann streifte sie die Bluse von ihrem Körper. Nun konnte ich auch die Rundung ihrer Brüste deutlich erkennen. Auf diese Entfernung sahen sie nahezu perfekt aus, anscheinend weder zu groß, noch zu klein. Gebannt starrte ich weiterhin in das Fenster und war gespannt wie es weitergehen würde. Die Kälte war vergessen, ich nahm weder sie noch die feuchten Klamotten an mir wahr. Alle meine Sinne waren nur auf diese Frau fixiert.

Der unfreiwillige Striptease ging weiter. Ihre Hände bewegten sich zu ihrem Rücken und öffneten den Verschluss vom BH. Er schien etwas zu haken, doch nach kurzer Zeit war er geöffnet und die Träger glitten an ihren Schultern hinunter und verharrten einen Moment auf den Oberarmen, bevor sie sie endgültig herunterzog. Auch jetzt, wo der BH weg war, hatten ihre Brüste noch immer dieselbe, perfekte Form. Da war nichts, was hing oder auf andere Art die Silhouette veränderte. Das, was ich da hinter diesem Vorhang sah, erinnerte mich irgendwie an ein wunderschönes Bild, an ein vollendetes Kunstwerk. Die Hände der Unbekannten waren inzwischen wieder an ihrem Bauch angelangt.

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Und wie und ob sich …

schreibt michl57

… aus diesem einen Abend mehr entwickelt, das bleibt unserem Kopfkino überlassen 😀

Gedichte auf den Leib geschrieben