Ohne bist du nur eine wunderschöne Frau. Doch wenn du lächelst, dann zeigst du wer du wirklich bist. Du öffnest leicht deine Lippen und zeigst deine weißen Zähne, dabei schließt du deine Augen etwas und eine Wärme entströmt deinem Antlitz, der sich ein Betrachter nicht entziehen kann. Du bist dann nur noch Seele und Glück, man möchte dich in die Arme nehmen und vor allen Unbilden dieser Welt beschützen und dich nie wieder los lassen.“
„Wow, das ist mal eine Liebeserklärung!“ Hörte ich plötzlich hinter mir eine Stimme.
Erschrocken drehte ich mich um und erblickte Lisa.
„Lisa, wo kommst du denn plötzlich her?“
„Ich reise auch auf dem Schiff, schon vergessen? Ich wusste gar nicht, dass du so eine romantische Ader hast.“ Sie lachte über das ganze Gesicht.
Ich erhob mich und stellte Emely vor: „Das ist Emely, wir sind uns gestern beim Heurigen näher gekommen.“
Zu Emely gewandt, sagte ich: „Das ist Lisa! Lisa und ihr Mann Rainer sitzen bei mir mit am Tisch und Lisa hat es gestern Abend schon bemerkt, dass ich von dir fasziniert bin!“
„Hallo Emely, willst du heute Abend nicht zu uns an den Tisch kommen? Wir haben einen Sechser-Tisch und noch einen Platz frei. Frag doch mal den Maître, dann setzt er dich um. Wir sind wirklich nette Leute am Tisch.“
Emely
Ich wusste gar nicht wie mir geschah? Erst dieses fast unwirkliche Kompliment von Matthis und nun die Einladung zu ihnen an den Tisch kommen zu dürfen.
Ich erhob mich auch von meinem Stuhl und reichte Lisa zur Begrüßung die Hand: „Ich würde gerne zu euch kommen, meine Tischnachbarn sind zu sehr mit ihren beruflichen Erfolgen beschäftigt, da fehlt mir das Hintergrundwissen!“
„Ok, dann bis heute Abend beim Essen!“, sagte Lisa und ließ uns allein.
Nach dem Frühstück gingen Matthis und ich zu unseren Kabinen, zu mindestens wollten wir es. Leider waren bei mir die Zimmermädchen gerade dabei meine Kabine zu machen.
Schöne blaue Donau
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Schöne blaue Donau
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Dickes Lob
schreibt Alnonymus
Ein Fan
schreibt Emare