Unser Essen wurde serviert und es entstand eine fröhliche Unterhaltung.
Trotzdem wanderte der Blick immer wieder zu der Blondine, wenn ich mich unbeobachtet fühlte.
Die Hayden Bronze erreichte Wien.
Die Anlegestelle, in der Nähe der Trinitarier Kirche z. Heiligen Franz v. Assisi, lag etwas außerhalb von Wien. Am Abend, nach dem Essen, wurden wir für den Ausflug zum Heurigen, den ich gebucht hatte, aber mit dem Bus abgeholt.
Ich war einer letzten, der den Bus bestieg und als ich so den Gang entlang ging, weil die vorderen Plätze alle schon belegt waren, entdeckte ich sie!
Es ist mir heute noch ein Rätsel, wie ich den Mut aufgebracht habe, da ich Frauen gegenüber sehr schüchtern war und speziell bei solchen, die mir sympathisch waren. Aber ich blieb vor ihrer Sitzreihe stehen und fragte: „Darf ich mich zu dir setzen?“
Sie zeigte wieder dieses strahlende Lächeln, was ich schon am Abend zuvor bei ihr gesehen hatte und mich erneut verzauberte.
„Bitte!“, sagte sie nur und deutete auf den freien Platz neben sich.
Ich setzte mich und reichte ihr die Hand: „Ich bin Matthis!“, stellte ich mich vor.
Wieder lächelte sie und reichte mir die Hand: „ Hallo Matthis und ich bin Emely!“
„Hallo Emely, freut mich dich kennen zu lernen.“
Wir schwiegen eine Weile, weil jeder mit dieser neuen Situation erst fertig werden musste.
Ich hing immer noch den Empfindungen nach, die ihre warme Hand bei mir hinterlassen hatte. Auch wenn es nur kurz gewesen war, so kam es mir vor, als wenn ich etwas verloren hätte.
In dem Moment, als der Bus los fuhr, fingen wir beide zur gleichen Zeit an zu sprechen.
„Woher kommst du?“
Emely
Im selben Moment als ich ihn fragen wollte, woher er kommt, fragte er mich.
„Ich komme aus Düsseldorf! Und du?“, stellte ich ihm die gleiche Frage.
Matthis lächelte mich herzlich an: „Ich wohne in Frankfurt!“
„Na, dann wohnen wir ja nicht so weit auseinander!“, stellte ich fest.
Schöne blaue Donau
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Schöne blaue Donau
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Dickes Lob
schreibt Alnonymus
Ein Fan
schreibt Emare