Schoppen mit Mimi

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Schoppen mit Mimi

Schoppen mit Mimi

Britta Zeiler

Seitdem wir unser Spielchen spielen, verlässt Karl kaum mehr die Wohnung. Dabei war es ursprünglich keineswegs geplant, sondern ergab sich einfach. Nebenbei, im wahrsten Sinn.
Weißt du, das Ganze ging ziemlich rasant und ist auch schnell erzählt; aber wenn ich so deine gespannten Augen sehe, die immer größer werden, würde ich dich am liebsten noch länger hinhalten.
Du kennst ja Mimi, das verrückte Huhn; und mich dazu. Kurz und gut: Sie hat mich letzthin angerufen, als Karl noch da war. Als er merkte, dass sie es war, hat er erst mal gemeckert. "Tratschtanten – macht´s kurz, bitte", hat er mir ungeduldig gedeutet, "ich muss auch noch ran!" Ok. Ich musste Mimi ja nur rasch meine Einkaufsliste durchgeben.
"Sonst noch was? Butter, Brot, Eier, nur das Übliche...?!?" säuselte sie gut gelaunt. "Ja, ja, Butterbrot und Eier. Und Gurken. Und Draht. Und Nägel." Irgendwie spürte ich da was in der Luft liegen. "Wen willst du denn nägeln?" "Jetzt aber! NAgeln und zwar meine Bilder an die Wand, Mimi-Weibchen! "Du und deine i-Tüpfel-Reiterei, meine Gute. Ich komm dann mit den Sachen direkt persönlich bei dir - vorbei!"
Du kennst uns ja. Mit diesen Zweideutigkeiten ging es Schlag auf Schlag. Ich saß da auf meinem Hinterteil am Boden in meinen alten verwaschenen Jeans und dem roten Trägerleibchen und hatte das Telefon und die Telefonschnur zwischen den gespreizten Beinen. Stützte meine linke Hand mit dem Hörer am Knie ab und spielte mit meiner rechten Hand zwischen den Zehen herum. Fühlte mich einfach sexy. Und es war so unheimlich lustig und zunehmend geil so banal rumzualbern.
SO SEXY! Meinte auch Karls hochgestreckter Daumen. Plötzlich hockte er vor mir, begann bei den Füßen, mich zu betouchen, zum Schienbein hinauf ... fuhr mir mit zwei Fingern übers Knie ... tat, als ob er auch mithören wollte, strich mir dabei die Schenkelinnenseite immer höher.
"NEIN, nein, das brauch´ ich nicht, lass mal!" gluckste ich in den Höhrer, streckte meinen linken Fuß aus und schupste ihn etwas weiter weg. "Aber ich brauch´ es jetzt und zwar dringend!" ächzte er unter mir. Es war nicht zu übersehen, dass ihn meine Haltung erregt hatte. Mimi merkte auch, was los war. Mit ihren Supersensoren. Ich drehte mich um. Hockte mich auf die Knie, stützte meine Ellbogen am Boden auf und streckte Karl mein Hinterteil direkt vors Gesicht. Er strich mir über den Po, griff sich meinen Bund und zerrte am Reißverschluß. Er zog mir die Hose über die Backen. OH MANN konnte er nur ausstoßen, als er meinen roten Stringtanga sah; schon war ich wieder umgedreht. Er sollte mir die Hosen ganz runter ziehen. Bis über die Knöchel und über die Zehen. Dabei gefiel mir seine "dienende" Rolle immer mehr...

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