Leider hat der heute Spätschicht und wird erst deutlich nach Mitternacht zuhause sein. Ich wollte ihn anrufen, jedoch ist ja mein Handy total abgesoffen.“
„Hier können Sie aber nicht bleiben. Sie holen sich den Tod! Kommen Sie erst einmal zu mir und dann sehen wir weiter!“
Fine holte ihren Schlüssel hervor und öffnete die Haustür. Einladend hielt sie Michael die Tür auf und winkte ihn hinein. Schroeder wetzte an ihm vorbei ins Treppenhaus und stürmte die Treppen hinauf. Fine ging voran und Michael schloss sich ihr an.
Michael stellte fest, dass Fine – trotz ihres doch recht üppigen Körpers – sehr geschmeidig die Treppen hinaufstieg. Schon nach kurzer Zeit ertappte Michael sich selbst, wie er erst ihre Waden betrachtete, dann sein Blick weiter ihre Beine hinauf glitt, um dann letztendlich auf einem großen, aber festen Po hängenzubleiben, der sich unter einer eng sitzenden Jeans abzeichnete.
Michael rief sich selbst zur Ordnung und versuchte sich auf die Stufen der Treppe zu konzentrieren. Dennoch wanderte sein Blick immer wieder Fines Beine hoch und blieb kurz auf ihrem Po haften. Michael wunderte sich über sich selbst. Hätte ihn irgendjemand gefragt, ob Fine sein Typ ist, hätte er wahrscheinlich ohne zu zögern nein gesagt. Aber dennoch stieg er hinter ihr die Treppen rauf und sein Blick blieb immer wieder an strammen Waden, kräftigen Schenkeln und einem runden Po hängen.
Oben an der Haustür angekommen öffnete Fine ihre Tür, schnappte sich ein Handtuch, welches gleich hinter der Tür lag, und rubbelte Schroeder ab, bevor er in die Wohnung durfte. Schroeder biss immer wieder in das Handtuch und schüttelte es hin und her.
Als Schroeder in die Wohnung verschwand, drehte Fine sich um und schaute Michael mit einem frechen Grinsen an und sagte: „So…und nun sind Sie dran!“
Dabei wedelte sie demonstrativ mit dem Handtuch, mit dem sie eben noch Schroeter wirklich überall abgerieben hat.
Irritiert riss Michael die Augen auf. Als er jedoch das charmante Auflachen vernahm, wurde ihm klar, dass Fine ihn ein wenig auf den Arm genommen hatte.
Fine lachte ein offenes und herzliches Lachen und machte eine einladende Geste. „Kommen Sie erst einmal rein!“
Michael zog seine nassen Schuhe vor der Tür aus und betrat die hell und freundlich eingerichtete Wohnung.
„Sie sahen ebenso aus, als ob Sie befürchteten, dass ich mit Schroeters Handtuch anfange, Ihnen die Beine und den Bauch abzureiben.“
„Naja, Sie sahen eben auch sehr entschlossen mit dem Handtuch aus. Da konnte man schon das Fürchten bekommen!“, erwiderte Michael mit einem vorsichtigen Lächeln.
„Ach Herr Bergmann, was halten Sie denn von mir?“, antwortete Fine grinsend. „Ich würde doch nicht SchroedersHandtuch nehmen.“ „Um Sie abzurubbeln, würde ich doch nur ein frisches Handtuch verwenden!“, setzte sie noch eins drauf, „ Gehen Sie doch schon mal vor ins Bad, dort vorn. Ich hole eben ein frisches Handtuch!“
Fine deutete auf das Badezimmer und verschwand in die entgegengesetzte Richtung. Michael schaute ihr etwas irritiert nach und begab sich dann in das Badezimmer, welches groß genug war um sowohl Dusche, als auch Badewanne großzügig unterzubringen.
Michael war gerade dabei, seine Jacke auszuziehen, als Fine mit einem großen Handtuch zurückkam und es auf einen Stuhl neben der Dusche legte.
Schroeder
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Schroeder
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leider so selten
schreibt bemo6