Jetzt erklärte man uns deren Rolle. Sie verhindern, dass der Träger seinen Penis in die Vagina einer Frau einführen kann. Damit kann ein Spermat nur dann mit einer Frau vaginal verkehren, wenn sie über einen Schlüssel zur Entfernung des Prohibiters, über einen sogenannten Liberator verfügt. Und deren Ausgabe geschieht nur unter strenger Aufsicht des Ministeriums für Fortpflanzung und Genkontrolle. Die in den Liberatoren und Prohibitern eingebaute Elektronik und Speicherchips erlauben die genaue Protokollierung der Liberationsvorgänge. Welcher Liberator hat welchen Prohibiter wann genau geöffnet, lässt sich aus den Chips dank moderner Technik jederzeit ablesen. Seit der Einführung der Prohibiter kommen willkürliche sexuelle Übergriffe, auch von Frauen auf die wenigen Männer, oder gar Vergewaltigungen so gut wie nicht mehr vor.
Das Tragen der Prohibiter in der Öffentlichkeit wird den Spermaten sehr empfohlen, es ist aber auch heute immer noch nicht gesetzliche Pflicht. Dies hat eine starke Lobby mit dem Hinweis auf die Pillenpflicht und die Freiheit der Frau zur Wahl der Mittel zu ihrer sexuellen Befriedigung bisher zu verhindern gewusst. Denn das Ministerium weist zwar zum Zwecke der Gravidierung einen Begatter zu, aber spontane sexuelle Begegnungen zur ausschließlichen Lustbefriedigung sind nicht verboten. Das heißt, dass jeder Spermat ohne Prohibiter in der Öffentlichkeit damit rechnen muss, sexuell angemacht zu werden. Bei einer Verweigerung seinerseits hätte er Sanktionen zu fürchten. Einzig der glaubhafte Hinweis darauf, dass er sich auf dem Weg zu einer obligatorischen Spermaabgabe oder angeordneten Begattung befände, könnte eine Verweigerung seinerseits rechtfertigen. Denn dann ginge es um Raub von staatlichem Eigentum. Deswegen legen sich die Spermaten beim Verlassen ihrer Wohn- oder Arbeitshäuser auch meist ihren Prohibiter an.
Schutz und Schmuck
Im Frauenreich - Teil 16
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Schutz und Schmuck
Umarme fest das Mädchen beim Tanze, sie will spüren deine harte Lanze.
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