Schwanhild macht die Stute

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Schwanhild macht die Stute

Schwanhild macht die Stute

Anita Isiris

Schwanhild errötete, was im Dunkel der Kathedrale aber kaum zu sehen war. „Muss ich…“, flüsterte sie. „Ja, Kind, und ich kann Dir nicht sagen, ob meine Gebete für Dich kraftvoll genug sind. Aber je mehr Du mir zeigst, desto wirkungsvoller wird mein Dialog mit Gott“.

Er entzündete zwei Fackeln, die angenehme Wärme und einen Russgeruch verströmten, der Schwanhilds Seele schon ein wenig läuterte. Sie stand auf, raffte ihren Rock und zeigte dem Mönch, dessen geheiligter Schwanz bereits stahlhart stand, ihre wohlgeformten Beine. „Nicht nur Deinen Unterleib, Jungfer“, sagte er pathetisch. „Ich muss Deinen ganzen sündigen Frauenkörper blicken“. Langsam knöpfte Schwanhild das Oberteil ihres Gewandes auf und streifte es sich über die runden Schultern. Das Weiss ihrer Haut leuchtete, Schwanhilds Schönheit konkurrierte mit den schon fast dreidimensional wahrnehmbaren Landschaftsmosaiken im Hintergrund. Dann stand sie mit entblösstem Oberkörper vor Randolph, dem Mönch. Dieser konnte kaum mehr an sich halten, verliess die Beichtkammer und netzte seine geheiligten Hände mit Weihwasser. Dann kehrte er zurück und rieb Schwanhilds schwere Brüste ein. „Wir kommen dem Gottesparadies schon näher“, sagte er heiser und ertrug die Erregung kaum mehr, die sich in ihm ausbreitete, als Schwanhilds Brustwarzen sich aufrichteten. „Dieser verdammte, verdammte Frauenkörper“, sagte er zu sich. „Es ist gut, wenn ab und zu eine von Euch nackt an den Schandpfahl gebunden und ausgepeitscht wird, denn Ihr lenkt uns vom wahren Glauben ab“. Gleichzeitig kannte seine Erregung keine Grenzen und er konnte es kaum erwarten, Schwanhilds Wäldchen ansichtig zu werden.

Endlich war es so weit, die junge Frau hatte ihr Kleid abgestreift und stand mit grün funkelnden Augen, mit weisser Alabasterhaut vor dem Geistlichen. „Jetzt zeige mir, Kind, was Du mir Dir machst“. Wie bereits Eingangs erwähnt, war Schwanhild nicht prüde.

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