Schwarz

Vier Farben

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Kastor Aldebaran

Hier besiegelte sich mein Schicksal und ich wurde eins mit dem Moor!“
Trotz allem wurde ich neugierig, die Geschichte ihres Lebens schien äußerst interessant zu sein. Außerdem hatte ich nichts anders vor, wenn man es in der Art nennen sollte. Es zögerte heraus, was immer auch kommen würde. Um ehrlich zu sein, war ich nicht sehr erpicht darauf, es zu schnell zu erleben. Daher versuchte ich eine andere Taktik, die des Hinhaltens.
„Warum? Was hast du getan?“, fragte ich, nicht ohne ein wirkliches Interesse zu haben.
Die Gestalt richtete sich wieder auf, trat zwei Schritte näher und ich konnte es leise schmatzen hören, außerdem kam mir ein intensiver Geruch von Schlamm und Schmodder entgegen.
„Ich? Ich habe gar nichts getan, mir wurde Schlimmes angetan. Ich kam als junge Magd zum Müller, half seiner Frau im Haushalt, während er das Korn mahlte. Dabei war mir nicht entgangen, dass er ein Auge auf mich warf. Ich sagte es der Müllerin, doch die wollte nichts davon wissen. Sie war der Meinung, dass ich mir etwas einbilden würde, ihr Mann es auf eine kleine Mätze wir mir abgesehen hätte. Solange ich nicht zu reizvoll herumlaufen würde, würde mir auch nichts geschehen.
Eines Nachts kam er zu mir, riss mir die Kleidung vom Leib und legte sich auf mich, spreizte meine Beine und achtete nicht auf mein Wehklagen. Im Gegenteil. Es brachte ihn in Fahrt, besonders als er bemerkte, dass ich zuvor nichts mit Männern gehabt hatte.
Zärtlichkeit war ihm unbekannt, er folgte einem einzigen Ziel. Brutal riss er meine Beine auseinander, zog sein Nachthemd hoch und ich erblickte zum ersten Mal in meinem Leben, was ich niemals vergessen werde. Es war nicht groß, doch es tat trotzdem unheimlich weh, als er es in mich drängte, presste und noch nicht ganz drin war, als es ihm kam. Ohne sich aus mir zurückzuziehen, schoss seine Geilheit in mich, machte mich nass genug, damit er ganz eindringen konnte. Hier reizte er sich über eine lange Zeit, bis er ein zweites Mal in mir kam. Ich höre noch heute sein Stöhnen, spüre den Schmerz, den ich dabei empfand.

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