Schwarz-Weiß

11 4-8 Minuten 0 Kommentare
Schwarz-Weiß

Schwarz-Weiß

Nada Njiente

Sie waren irgendwo in Friedrichshain gelandet, und standen vor einem gediegenen Altbau, die alten Holztreppen knarrten bei jedem Schritt den sie die Stockwerke hoch stiegen. Die Wohnungstür war nur angelehnt, Tina kannte das, denn Gordon pflegte auch sie manchmal des nachts mit seinen Begleiterinnen zu besuchen. Manchmal wünschte er sich von ihr, dass sie sich die Augen verband, sich nackt auf den Boden legte die, Tür offen stehen ließ und auf ihn und seine Überraschung wartete. Das Zimmer durfte nur schwach beleuchtet sein, der Champagner sollte kaltgestellt, und die Gläser griffbereit stehen, ja, sie wusste was die andere Frau seit dem Telefonat vorbereitet hatte. Und richtig, die Andere war eine vollbusige, große Frau mit langen schwarzen Haaren, das krasse Gegenteil zu Tina. Sie stand im Wohnzimmer mit dem Gesicht zur Wand, das Negligé über dem drallen Hintern geschürzt, leise, melodische Bluesmusik wabberte aus den Lautsprechern, Gordon hatte sicherlich genaue Angaben zur Musikauswahl getroffen. Die beiden Männer nahmen Platz, und Tina musste sich neben die andere Frau stellen und sich wie diese lasziv zur Musik bewegen. Gordon dirigierte die beiden und malte seinem Freund mit Worten ein schönes Bild, an dem sich beide ergötzten. Nach einer Weile verlangte er von Tina einen Striptease und die junge Frau entledigte sich nacheinander aller Kleidungsstücke, zuletzt warf sie Mattheus ihren winzigkleinen schwarzen Slip zu, den er behände auffing und mit Genuss unter seine Nase führte, er sog ihren Duft tief in seine breiten Nüstern und schloss kurz die Augen, als er sie wieder auftat, blitzte es aus seinen schwarzen Pupillen mit tiefer Leidenschaft. Gordon stand auf, und ging auf Tina zu. Er umarmte sie so, dass er ihren schneeweißen, kleinen Arsch fest im Griff hatte, küsste sie leicht auf die Lippen und flüsterte ihr ins Ohr: „Ich werde Euch jetzt allein lassen.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 12960

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben