Als er wieder beobachtete, wie sie Platz zu machen schien, gab er sich einen Ruck und setzte sich einfach neben sie. Zwischen ihnen fiel kein Wort. Jetzt waren es keine Blicke, die einen Kontakt zu knüpfen begannen. Er spürte ihren Schenkel an seinem. Hoffentlich unbemerkt von außen, aber mit klarer Initiative seinerseits rückte er einen Tick näher an sie. Jedenfalls spürte er mehr Kontakt und mit der Zeit übertrug sich Wärme von ihr zu ihm. Er hatte das Gefühl, das sie nur durch winzige Bewegungen und Reaktionen ihrer Muskulatur ein wortloses Gespräch mit ihm begann.
Wieder endete die Fahrt viel zu schnell. Sie eilte zu ihrer, er zu seiner U-Bahn. Aber sie drehte sich dieses Mal um und schickte ihm ein freundliches Lächeln. Sie setzte sich ans Fenster in ihrer Bahn, aber jetzt in seine Richtung. So behielten sie sich im Auge, bis die Bahn im Tunnel verschwand. Ihm war aufgefallen, wie gut ihre Figur aussah. Er liebte wohlgeformte Beine, die durch enge Jeans oder Leggings modelliert wurden. Sie wirkte durchtrainiert. Ihre Hose ließ eine attraktive Hinterseite hervortreten. Zu den unglaublichen Augen kam jetzt dieser mehr als ansehnliche Anblick.
Jetzt konnte er es kaum erwarten, bis er abends wieder in den Bus steigen konnte. Einige Tage blieb sie verschwunden, dann war sie wieder da. Er setzte sich ohne lange zu zögern neben sie. Das Schenkel-Gespräch setzte sofort ein, leidenschaftlicher von beiden Seiten. Als er seine Hand von seinem linken Oberschenkel leicht in ihre Richtung verschob, kam sie ihm mit ihrer Hand entgegen. Zaghaft, vorsichtig, tastend nahmen sie Kontakt auf. Dezent nach außen, aber voller Leidenschaft, zumindest, was ihn betraf. Als sie in die Richtung ihrer Bahn ging, blieb er an ihrer Seite. Sie schaute zunächst verwundert, dann lächelte sie ihn an. Sie stiegen miteinander ein und er setzte sich jetzt ihr einfach gegenüber.
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