Ich merkte das erst hinterher. Aber dann hatte ich dich ja schon über die Augen an der Angel!“ Wie sie das so sagte, klang eine neue Färbung in ihrer Stimme mit. Auch hatte sich etwas an ihrem Blick verändert. „Ich fand’s schön, wie wir uns nähergekommen sind“. „Viel andere Möglichkeiten gab es ja auch nicht auf diesem engen Zwei-Sitzer“. Wieder lag etwas in ihrer Stimme und Augen. „Ich fand’s schön. Ich habe mich immer darauf gefreut, wenn ich dich entdeckte. Du ziehst mich an, warum auch immer.“ „Die Gründe sind doch egal, Hauptsache dass …“. Er hatte das Gefühl, das ihn unter dem Tisch etwas berührte. Sie hatte ihr Bein zwischen seine geschoben und drückte von innen gegen seinen Unterschenkel. Er stutzte und verlor den Gesprächsfaden. Da entstand etwas Neues. Das Bein begann an der Innenseite nach oben zu wandern. Er spürte, dass es genau wusste, wo es hinwollte. Kurz darauf fühlte es sich an, als ob da jemand sich seinem Kleinen vorstellen wollte. Während er darauf konzentriert blieb, was da unter dem Tisch geschah, behielt sie ihn oben im Blick. Intensiv hielten ihre Augen ihn fest. Während sie unten mit ihm spielte, den Druck variierte, die Reibung verstärkte, verengten und weiteten sich ihre schwarzen Augen. Er hatte das Gefühl, dass sich ihm eine andere Seite, ein anderes Gesicht an Ilanka zeigte. Sie schien Lust daran zu haben, ihn dort unten immer mehr in Fahrt zu bringen. Er begann, unruhig hin und her zu rutschen. „Geht’s noch?“ fragte sie mit einem freundlich-spöttischen Unterton. „Wenn ich ehrlich bin, nicht so“. „Was machen wir denn da?“ fragte sie. Er spürte gleich, dass sie die Antwort längst wusste. „Sag’s du mir. Du hast das hier“ – er deutete nach unten – „ja ausgelöst“. „Wir sollten als erstes so schnell wie möglich hier raus“. „Alles klar, ich zahle schnell!“ Schon schoss er an die Kasse und kam mit glühendem Gesicht zurück.
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