„Keine kalten Füße bekommen? Du traust dich was!“ Ohne auf eine Erwiderung zu warten, hakte sie sich bei ihm ein und ging auf ein Gebäude am Hafen zu. Sie zog einen Schlüsselbund heraus und öffnete die schwere Metalltür.
Zunächst war es dunkel. Sie kannte sich offenbar bestens aus. Denn sie machte Licht. Eine gemütliche Stube mit Sofa, Tisch und Stühlen. Sie trat an eine Küchenzeile und holte aus dem Schrank zwei Gläser und aus dem Kühlschrank eine Flasche Wasser. „Oder was Schärferes?“
„Hab ich das nicht schon?“
„Komm, setz dich!“ Sie knotete den Mantel auf und warf ihn achtlos über den Stuhl.
Sein Puls setzte aus. Wo vorhin noch das knackige Strickkleid war, trug sie jetzt die schärfsten Dessous, die er je gesehen hatte – auch in Schwarz. „Gefällt dir, was du siehst?“ Wieder wartete sie eine Antwort nicht ab, sondern trat auf ihn zu und griff beherzt in seine Mitte. „O, da freut sich einer. Sehr schön. So soll’s sein! Also, ich stehe nicht so auf viel Romantik. Ich liebe klaren, direkten Sex. Deshalb war ich auch gar nicht so überrascht von deiner Bestellung ‚Lecken und Ficken‘. Ich hatte da aber schon das Gefühl, dass deine Worte einen Tick schneller waren als dein Mut. Aber, sei’s drum. Wir werden schon beide unseren Spaß haben!“
Sie hatte ein Bein neben ihm auf die Lehne des Sofas gestellt. Diese Stiefeletten! Diese wohlproportionierten Beine in getönten, halterlosen Strümpfen. Dieser Slip, transparent in alle Richtungen und ein herrlicher String auf der Rückseite. „Verlieren wir keine Zeit. Ich muss heute auch wieder arbeiten!“ Schon zog sie seinen Kopf heran und nötigte ihn, ihre Schenkel zu küssen. Er vergaß schnell alle Hemmungen, ließ Lippen und Zunge freien Lauf. Seine Hände gingen auf Wanderschaft. Sie kneteten ihre Rückseite, wanderten nach oben.
Schwedisches Dessert
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