Schweinchen

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Schweinchen

Schweinchen

Elisa

Ich bin süchtig danach geworden, Geschichten zu erzählen, ganz gleich welche. Sie alle sind es wert, aufgeschrieben zu werden. Auch wenn scheinbar gar nichts passiert.Aber in wirklichkeit passiert immer ganz viel, so unendlich viel, dass ich gar nicht hinterherkomme mit dem erzählen; meine finger werden atemlos, sie wissen nicht, welchen satz sie zuerst festhalten sollen, welchen gedanken...denn in den köpfen sind welten; nicht eine, nein, eine- und dahinter noch eine, dahinter noch eine...
Und doch ist es so einfach, man muss nur solange warten, bis die tür aufgeht und man die erlaubnis erhält, hinein zu spazieren.
Scheinbar war gar nichts passiert.
Ein Abend wie andere auch: Ein Mann und eine Frau gehen essen, verbringen ein paar stunden miteinander, fassen sich an und gehen auseinander. Aber der vertrag war unterschrieben, der die verhältnisse ein für allemal regelte.
Sie waren italienisch essen an diesem warmen juniabend.
Es hatte gewittert, die luft war schwer und sie fühlte sich benommen- sie hatte vielleicht auch ein glas zuviel getrunken-
Was genau sie dazu verlockt hatte, war schwer zu sagen.
Er war aufmerksam; er strahlte sie an, sichtlich bemüht sie zu unterhalten. Und es gelang ihm. Er ist ein intelligenter und erfolgreicher, gebildeter mann, besitzer einer werbeagentur, kreativ, vielseitig.
Vor seiner tür stehen zwei wagen- der kombi für dienstliches und alltag, das cabrio, in dem er an schönen sommerabenden seinen hintern und- im idealfall- den einer hübschen begleiterin spazierenfährt.
Er ist groß, kräftig, aus zeitmangel treibt er nicht mehr soviel sport, das hat erste spuren hinterlassen- er ist ende dreißig, wirkt jedoch gesetzter. Die brille verstärkt den eindruck von konventionalität, den sie schon bei ihrer ersten begegnung von ihm hatte.
Seit wochen schon bemühte er sich um sie. Seine qualitäten sah sie sehr wohl, vor allem gelang es ihm, sie zum lachen zu bringen. Aber irgendetwas stieß sie ab an ihm; möglicherweise war nur der etwas weinerliche zug um den mund die ursache. Oder es war diese grauenhafte windjacke, die davon zeugte, dass sein sinn für ästhetik weniger entwickelt war als sein beruf es vermuten ließ. Oder der klang seiner stimme...?
Er schien ihr vollkommen ergeben zu sein.
Das machte sie misstrauisch; es gelang ihr nie, diese art von schwärmerischer bewunderung ernst zu nehmen. (Wiewohl sie sie genoss.) Das angenehme an diesem merkwürdigen verhältnis war, dass sie sich gehen lassen konnte. Sie sagte nadelfeine grausame sätzchen, die ihm signalisierten, dass sie nicht zu haben war, für ihn nicht zu haben, sie reizte ihn gleichzeitig, nie war ihr so bewusst gewesen, welche bewegungen es sind, die männer verrückt machen. Er spiegelte ihre wirkung und sie war fasziniert davon, wie einfach es war.
Sie verspürte plötzlich eine boshafte lust, das spiel auf die spitze zu treiben und beschwerte sich über nackenverspannungen- die sie tatsächlich hatte, soviel zu ihrer ehrenrettung; wissend, dass er sich mit tantra- und massage überhaupt beschäftigte.
Er reagierte prompt. Vorhersehbar. Bot ihr- völlig selbstlos- an, sie zu massieren.
Sie fuhren zu ihm in die schöne große altbau-wohnung. Es war schwül, auch hier drinnen, und sie warf sich quer übers bett, nachdem sie bluse und schuhe ausgezogen hatte.
Die wäsche behielt sie züchtig an, von der leichten hose trennte sie sich auch nicht- schließlich galt es, das saubere mädchen zu spielen.
Er blieb angezogen. Begann ganz brav so, wie es sich gehört: Tröpfelte öl auf ihren rücken.
Dann: Schultern, nacken. Langsam tiefer.
Rücken.
Rücken.
Rücken.
Seine hände verirrten sich an ihren seiten und berührten leicht die ansätze der brüste, die rechts und links ein wenig hervorlugten.
Sie bewegte sich gerade soviel, dass er leichten zugang fand- "mmmhh, das tut sooo gut". Sie räkelte sich ein wenig-
Naja. In dieser art ging noch gute zehn minuten. Sie lag wie ein schlafendes tierchen einfach nur DA. Komm, schon, dachte sie, sei ein kerl, mach es...ran an den speck...diese unsauberen gedanken erschreckten sie selbst ein wenig. Denn sie hatte nicht die absicht, auch an seinen speck zu gehen...Keinesfalls.
Irgendwann entschloss er sich tapfer, ihr die hose hinunter zu ziehen. Sie ließ es geschehen und bewegte nur den hintern, damit er den fummel runter kriegte.
Dann begann er, sich von den füßen hoch zu arbeiten. Ab etwa knie aufwärts wurde sie kribbelig; das blut in ihrer möse begann zu pochen, der hahn war aufgedreht und sie kam seinen händen kaum merklich entgegen, die – wie zufällig- bei der massage ihrer schenkel-innenseiten immer wieder gegen die noch durch den slip geschützte muschi stießen.
Der string war schon klatschnass; sie fühlte sich göttlich; ihre haut hatte mindestens einen halben liter öl getrunken- übertrieben, jaja, aber sie war glatt wie seide und so geschmeidig...- sie wusste, dass sie schön war. Braun glänzend rund und fest und pitschnass zwischen den beinen und sie wusste, dass er es sehen musste.
Er sah. Nach weiteren zehn minuten zog er sie endlich ganz aus, erst den bh, dann das höschen. Sie spreizte die beine ganz leicht, das spiel musste konsequent gespielt werden- eine massage, sonst nichts.
Und er spielte mit.
Er knetete und streichelte und rieb sie weiter und dabei atmete er schwer. Seine brille war beschlagen, sein gesicht verschwitzt und er lächelte sie an, hilflos vor geilheit, bemüht um disziplin.
Irgendwann ging es mit ihm durch.
Wie ein verhungernder stürzte er sich auf ihre möse, sog, knabberte, leckte, lutschte, bearbeitete sie mit einer verzweiflung, als ob es die letzte mahlzeit wäre, die er zu sich nehmen würde-
und sie machte die beine sehr breit, lag inzwischen auf dem rücken, die hände fest auf seinem kopf und der junge rackerte, und er machte es gut.
"Darf ich mich ausziehn?" fragte er, irgendwann. Ernsthaft.
"Nicht reinstecken", sagte sie und entzückt sah sie seinen kurzen dicken schwanz, der aus seiner unterhose lugte, so bedürftig; und niemand kümmerte sich um ihn...Er stand da, einsam und aufrecht, und sein herrchen schwitzte kaltes wasser und leckte und leckte diese möse, als wolle er sie auslutschen auffressen in sie kriechen, und sie drückte sein gesicht in ihren zuckenden schoß, seinen kleinen soldaten im blick, der hilflos in der unterhose nach erlösung schrie
Es kam ihr mitten in seinem gesicht, hemmungslos und lange, heftig, egoistisch und sie verachtete ihn und genoss ihre stärke, los, trink meinen saft, hündchen, dachte sie und er trank und schnüffelte an ihr, wie ein geiler köter und sie hörte endlich auf zu zucken.
Danach rauchte sie eine zigarette und er fragte sie, ob es ihr spaß gemacht hätte?
"Ja", sagte sie, "aber du weißt, mehr geht nicht."
"Das macht nichts", versicherte er eifrig.
Und so hatte sie dann einen, der nichts anderes wollte, als ihre möse zu lecken, das war eine äußerst saubere und befriedigende angelegenheit. Sie gingen aus, fuhren mit dem cabrio spazieren und sie trug keinen slip unter dem sommerfähnchen. Sie gingen etwas trinken in einem biergarten, sie saß ihm gegenüber, die füße auf seinen stuhl gestellt, und er guckte ihr direkt in die möse. Den ganzen abend, und danach ging er brav nach hause und sie auch: Zu sich.
Es machte einen höllenspaß, verschaffte ihr pro woche zwei saubere keimfreie orgasmen, diverse einladungen (konzerte theater essen partys).
Ein anderer durfte ihr seinen schwanz richtig reinstecken- ein junger student, der viele qualitäten hatte... Lecken gehörte leider nicht dazu.

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