Konnte er nicht einfach schweigen? Er machte an meinem Loch herum, kam aber irgendwie nicht vorwärts. Gleichzeitig massierte er meine Schamlippen.
„Komm hoch“, sagte er. Ich begab mich in den Vierfüsslerstand. Wenn jetzt bloss niemand das Zelt betrat! Ich streckte Bernd meinen Hintern entgegen, war mir aber des Risikos bewusst, das ich da einging. Was, wenn er einfach in meine Muschi eindrang? Er tat es nicht. Seine Eichel kämpfte mit meiner Po-Öffnung, und mehr Spucke half auch nicht. Bernd griff nach meinen Brüsten. „Was dagegen, wenn ich abwichse?“, fragte er. Ich drehte mich auf den Rücken und sah ihn an. Damit hatte ich nun wirklich keine Erfahrung. Was genau wollte er da tun? „Knete einfach Deine Titten, Süsse, ich komme auf Deinen Bauch.“ Ach so. Er wollte onanieren und mich dabei betrachten. Damit hatte ich kein Problem.
Dann schien Mondlicht ins Zelt. Jemand hatte die Zeltwand zurück geschlagen. Ich hörte Claudia weinen. Und Neil Young spielte endlich sein „Heart of Gold“.
Feeeeck meeech!
Liebes Tagebuch
Ich liege in meinem Zimmer, im Schwesternhochhaus, und kann mal wieder nicht schlafen. Meine Gedanken kreisen um Claudia. Bernd. Claudia. Bernd. Noch immer
denke ich an den missglückten Analverkehr-Versuch, im grünen Zelt. Claudia war zutiefst verletzt, bestimmt. Sie liebte doch den Bernd über alles – war aber nicht die einzige. Sie war in bester Gesellschaft, hatte in unserer Klasse mindestens zwölf Konkurrentinnen.
Mir ist heiß. Die Rollläden helfen tagsüber, den kleinen Raum zu schattieren und die penetrante Sommersonne abzuhalten. Sie schützen aber nicht vor den Strassenlampen und den Scheinwerfern des nahe gelegenen Sportplatzes. Es ist hell in meinem Zimmer, viel zu hell, als dass ich Schlaf hätte finden können.
Ich denke ans grüne Zelt und an das, was Bernd am Open Air mit mir getan hat.
Morgen habe ich Tagdienst. Eigentlich sollte ich jetzt schlafen.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.