Er spürte sicher sein eigenes Sperma, aber ließ es sich nicht anmerken.
So vergingen die Tage und objektiv ging es mir gut. Ohne Ablenkung durch Klara konnten wir uns um uns kümmern. Ich hat einen wirklich, wirklich guten Mann, Vater, Freund, alles war eigentlich gut. Und trotzdem, oder deswegen, fing ich an zu zweifeln. Manche Tage hasste ich mich für meine Umtriebigkeit.
Was hatte ich oben geschrieben, Helmut wollte mich auf die dunkle Seite ziehen? Da war ich doch (im Gedanken) schon längst und der Fick mit Helmut war der Grenzübertritt gewesen. Mir wurde schmerzlich bewusst, dass unser Sexleben war, wie die Fabel vom ‚Hasen und dem Igel‘. Basti bemühte sich ehrlich um eine Aufholjagd, er kam auch voran, - aber der Abstand blieb – ich war schon da!
Er hatte mich oral genommen, sich in meinem Mund entladen? Ja, endlich. Lange habe ich daran gearbeitet seit dem Sommer 2017. - Wie lange würde es dauern, bis er sich auf einen Arschfick einließ. Ich traute mir gar nicht das hochzurechnen. Himmel, wann hatte ich eigentlich meinen letzten? Da muss ja 2009 oder 2010 gewesen sein.
Ja, wir hatten‘s auf diesem Cruiser auf dem Balkon getrieben, aber so wirklich öffentlich, und damit der Gefahr ausgesetzt, erwischt zu werden, war der Ort ja nicht. Auch das eine meiner Fantasien, die wir in absehbarer Zeit nicht ausleben würden, nicht so wie damals mit Martin auf Malle. Dafür war er viel zu vernünftig.
Würde ich ihn jemals dazu bringen meine Bedürfnisse mit mir auszuleben, würde es mit den Jahren besser oder schlimmer, die Diskrepanz größer? Manchmal hasste ich diese Schlampe zwischen meinen Beinen, die mich dominierte, ja kommandierte. Ich meinte ahnen zu können, wie es testosterongesteuerten Männern ging, wenn sie den Befehlen ihrer Schwänze gehorchten. Und ich hatte Angst auf einer Abwärtsspirale zu sein, immer tiefer in einen Sumpf zu gleiten.
Sechzehnte Geschichte … die, in der ich Sebastian den Blasehasen gab
Svenjas Tagebücher
44 12-20 Minuten 2 Kommentare
Sechzehnte Geschichte … die, in der ich Sebastian den Blasehasen gab
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Erotisch und voller Herz
schreibt Solidus
Schönes Tagebuch
schreibt PKH
Ich mag ihre Geschichten sehr. Sie haben einen wunderbaren Schreibstil und sind auch bei den erotischen Darstellungen nicht zu krass. Gefällt mir. Ist es wirklich Ihr Tagebuch? Dann gratuliere ich Ihnen zu Ihren sexuellen Erfahrungen und Ihrem Verlangen. Schade, dass Sie es offensichtlich nicht geschafft haben mit Sebastian über ihre Bedürfnisse zu reden. Ich kann das aber nachfühlen, denn in meiner Beziehung ist es auch schwierig über die sexuellen Wünsche tz reden. Schade. Ich bin auf das ende gespannt. Dauert es noch lange. Gruß PKH