Sehnsucht, Lust und Gier

25 5-9 Minuten 0 Kommentare
Sehnsucht, Lust und Gier

Sehnsucht, Lust und Gier

Maike Maria Mahler

Kaum fahre ich auf die Autobahn, stehe ich auch schon wieder. Ich hätte es besser wissen müssen. Ein Freitagnachmittag auf der A7 Hannover-Kassel bedeutete eigentlich immer Stau. Genervt warf ich einen Blick auf die Uhr. Zum Glück war ich früh genug losgefahren und wenn ich Glück hatte, würde ich hier nicht allzu lange feststecken und wäre noch vor dir in dem kleinen Häuschen. Bei dem Gedanken an dich breitet sich gleich wieder ein Lächeln auf meinem Gesicht aus. Ich freue mich auf das Wochenende mit dir. Viel zu selten haben wir die Gelegenheit uns zu sehen und viel zu selten können wir allein sein. Unsere Männer sind wie immer der Meinung, wir würden in den Harz fahren, um unserer Wanderleidenschaft zu frönen und da sie beide eher zu der Kategorie Couch-Potatoes gehören, kamen sie nicht einmal auf die Idee mitzukommen. Nur gut, dass sie nicht wissen, welche Leidenschaft sich wirklich hinter unseren Treffen verbirgt.
Langsam geht es weiter und während ich mich auf die linke Spur einfädele, sehe ich schon das kleine Häuschen vor meinem inneren Auge. Ich sehe uns auf der kleinen Bank vor dem Haus sitzen, in der Hand ein Glas Rotwein und in den Augen nichts anderes als das Verlangen nach Zärtlichkeiten. Der Stau löst sich vollends und ich trete das Gaspedal meines Kleinwagens kräftig durch. Nur noch 45 Minuten, dann werde ich in dem kleinen Ort sein, an dem schon jetzt so viele schöne Erinnerungen hängen. Im Radio dudeln die neuesten Hits vor sich hin, aber ich nehme sie gar nicht richtig war. Endlich kommt die Abfahrt und mein Herzklopfen steigert sich ins Unermessliche. Die Bundesstraße ist wie immer recht leer und ich komme dem Moment, in dem ich dich in die Arme schließen kann, immer näher. Der Kunststoff, mit dem das Lenkrad bezogen ist, weist schon erste feuchte Stellen auf. Wie immer, wenn ich aufgeregt bin, fangen meine Hände zu schwitzen an. In meiner Phantasie küssen wir uns aus ausgiebig und lange und meine Zunge schiebt sich in ihren Mund und erkundet dort jeden Winkel ausführlich.
Ich passiere ein kleines Städtchen, fahre das letzte Stück der Kreisstraße entlang und dann sehe ich schon die Abfahrt, die mich in das Dorf führt. Mit gemäßigtem Tempo passiere ich die Kurven und Sekunden später lasse ich auch das Ortsschild hinter mir. Wieder einmal fällt mir auf, wie herrlich dieses Tal doch gelegen ist. Es besteht nur aus einer Chaussee und einigen kleinen Nebenstraßen, die sich die Berge hinaufschlängeln. Ich biege um die Kurve und links neben mir, sehe ich den kleinen Teich. Kinder tollen auf dem Spielplatz herum und alte Frauen machen ihren täglichen Spaziergang.
Am Tante-Emma-Laden halte ich noch kurz an. Die Besitzerin kennt mich noch und grüßt freundlich. Ich mache schnell die letzten Besorgungen für das Wochenende und kann auch an einer Schale herrlicher Weintrauben nicht vorbeigehen. Die letzten Meter im Auto liegen vor mir und ich biege von der Hauptstraße ab, um den steilen Weg hinauf zu fahren. Es ist eine Sackgasse und ich parke das Auto am Rand des Wendekreises. Mit der Reisetasche über der Schulter und der Einkaufstüte in der Hand geh ich den kleinen Weg entlang, der über die Bergkuppe führt. Der Blick über einen kleinen Teil des Dorfes ist schön und ich atme die saubere Luft ein. Das kleine Wäldchen, in dem unsere Hütte steht, ist von einem kleinen Zaun umgeben. Die Pforte quietscht, als ich sie hinter mir schließe. Die Nadelbäume des kleinen Wäldchens versprühen ihren intensiven Duft und in mir kribbelt es schon gewaltig. Der alte Mann, der während meiner Abwesenheit immer auf das Haus aufpasst, hat die Fensterläden schon aufgemacht. Ich betrete das kleine Wohnzimmer und lade meine Sachen ab. Gerade als ich die Fenster öffne, höre ich das Rascheln deiner Schritte. Ich öffne die Tür und da stehst du auch schon vor mir. Ein kurzer Blick in deine grünen Augen reicht und in mir lodert ein Feuer. Wir schließen uns in die Arme und wollen uns nie wieder loslassen. Der erste Kuss ist noch zaghaft, doch der Zweite drückt deutlich die Sehnsucht aus, die wir verspüren. Und er ist noch besser, wie in meiner Vorstellung während der Fahrt.
Sanft drängst du mich in das Wohnzimmer und schließt die Tür hinter uns. Wir haben noch nicht ein Wort miteinander gesprochen, liegen aber schon eng umschlungen und heftig knutschend auf dem Sofa. Ich inhaliere deinen Duft und schließe die Augen. Es tut so gut bei dir zu sein, dich zu fühlen und zu schmecken. Es dauert lange, bis die erste Sehnsucht gestillt ist. Als wir uns voneinander lösen, kann ich in deinen Augen lesen, wie glücklich du bist. Mir geht’s genauso. Wenn du doch nur immer bei mir sein könntest. Wir vergeuden unsere Zeit nicht mit Smalltalk, sondern packen nur schnell die Einkäufe weg und bringen die Reisetaschen in das urige Schlafzimmer im Bauernstil. Das große Bett füllt den Raum fast gänzlich aus und wir beeilen uns, die Daunendecken zu beziehen. Ich springe schnell unter die Dusche und bereite dann das Abendessen vor, während du dich frisch machst. Es gibt nur Nudeln mit Tomatensoße, alles andere würde zu viel unserer wertvollen Zeit kosten. Beim Essen tauschen wir verliebte Blicke aus und unter dem Tisch beginnen unsere Füße schon mit dem Liebesspiel, das von nun ab über das ganze Wochenende fortgeführt wird.
Ich stelle gerade die leeren Teller in das Spülbecken, als ich deine Wärme an meinem Rücken bemerke. Deine Arme umfassen von hinten meine Taille und dein Kopf schmiegt sich für einen kurzen Moment an meine Schulter. Ich halte deine Hände fest und dein Mund teilt mein Haar im Nacken. Während deine Zunge über meine Haut fährt, schieben deine Hände das Hemd hoch, das ich trage. Die ersten Berührungen deiner zarten Hände auf meiner Haut, bringen mich fast um den Verstand. Ein unheimliches Kribbeln breitet sich in meinem Körper aus und ich lehne meinen Kopf zurück, um deiner Zunge den Weg zu meinem Ohr zu ermöglichen. Dein warmer Atem kitzelt mich und als deine Lippen mein Ohrläppchen umschließen, lege ich deine Hände auf meine Brüste. Sanft massierst du sie, streichelst mich und weißt genau, was mir guttut. Das Passive liegt mir aber nicht und so drehe ich mich zu dir um. Deine Hände finden sofort wieder zu meinem Busen und ich sehe, wie sich deine Knospen unter dem dünnen Shirt aufrichten. Aus unseren Augen funkelt die Lust heraus und unsere Zungen spielen zärtlich miteinander. Du lässt von meinem Busen ab und deine Hände legen sich stattdessen auf meinen Po. Um noch näher bei mir zu sein, presst du dich fest an mich und unsere Brüste reiben sich durch den Stoff aneinander. Das ist zu viel für mich, ich halte es einfach nicht mehr aus und möchte noch viel mehr.
Schnell greife ich deine Hand und zieh dich ins Schlafzimmer. Das Bett duftet herrlich frisch und unschuldig. Doch das bleibt nicht lange so. Umso größer unsere Erregung wird, desto mehr wird unser süßer Duft in dem Zimmer versprüht. Wir lassen uns langsam auf das Bett sinken. Diese Nacht soll nur dir gehören und so drücke ich dich sanft in die Kissen.
Ich ziehe dir deine Kleider herunter und du stehst wieder auf und stehst jetzt im Bett. Deine Vulva befindet sich genau vor meinem Gesicht und ich kann sehen, wie ein dicker faden deiner Lust dir am Bein herunterläuft. Er ist etwas klebrig und duftet nach deiner Muschi. Deine rasierte Spalte lockt meine Zunge und ich kann nicht widerstehen und lasse sie langsam durch deine Furche gleiten. Ein tiefes Stöhnen deinerseits ist die Antwort und ich spüre auch meine Nässe zwischen den Beinen.
Ich kenne deinen Körper ganz genau, trotzdem erforsche ich ihn wieder. Deine kleinen festen Brüste recken sich mir entgegen. Mit Händen und Zunge verwöhne ich jeden Zentimeter deiner Haut. Deine Knospen färben sich dunkelrot und laden meine Zunge zu einem ausgiebigen Spiel ein. Um uns herum ist es so still, dass es mir nicht schwerfällt, den Alltag zu vergessen. Dein leises Wimmern verrät mir wie groß deine Lust ist und zieht mich in einen Strudel der Lust. Du wirst zum Mittelpunkt meines Lebens und ich möchte dich verwöhnen und deine Lust befreien. Waren meine Liebkosungen am Anfang noch sanft und zart, so nehmen sie jetzt an Intensivität zu.

Ich erinnere mich, dass du es gerne hast, wenn sich unsere Mösen aneinander reiben. So spreize ich deine Beine und grätsche mit meinen gespreizten Beinen dazwischen. So liegen wir jeder auf der Seite und den einen Fuß der anderen vor dem Gesicht, welchen wir ablecken, während sich unsere Schamlippen aufeinanderpressen und reiben. Erst langsam, dann immer wilder und hemmungsloser. Unsere Muschis verströmen einen herben Duft von weiblicher Geilheit und ich spüre ein erstes Zucken der Ekstase bei dir. Das wird nicht das Ende dieser Nacht sein. Im Gegensatz zu Männern kennen wir beim Sex keine körperlichen Grenzen. Wir können Orgasmus auf Orgasmus folgen lassen, bis uns die Sinne schwinden.
Aber ich spüre, dass du mehr brauchst und krame meinen Straps-on vor. Es ist eine herrliche Nachbildung eines perfekten Penis. Nicht zu groß und nicht zu klein. Geriffelt mit einer sorgfältig ausgearbeiteten Eichel.
Ich schnalle ihn mir um und das kleine Geheimnis, dieses Umschnalldildos ist, dass eine Kopie des Schwanzes, mit dem ich dich gleich durchficken werde, in meine Muschi eingeführt wird. So kann ich die ficken und deine Gegenbewegungen, dein kreisendes Becken lassen den Gummischwanz in mir tanzen. So peitschen wir uns immer weiter hoch, in unserer Lust, wie es kein Mann könnte. Und es bringt mich um den Verstand, denn ich bin gleichzeitig aktiv und passiv. Ich ficke und werde gefickt. Was kann es Schöneres geben?
Mit einem gemeinsamen Schrei kommen wir beide und gegen meine Schenkel spritzt du deinen Saft. Du hast mal wieder einer deiner Squirting-Orgasmen bekommen. Wie ich dich darum beneide.
Wir gönnen uns eine kleine Pause und dann verlange ich von Dir, dass Du Dir den Straps-on umschnallst und meine Muschi so lange und hart durchvögelst, bis aus einer zarten Vulva eine gefräßige und unersättliche Fotze geworden ist. Im normalen Alltag hasse ich dieses Wort. Aber in der Ekstase liebe ich es und weiß ich, dass wir an diesem Wochenende keinen Schritt vor die Tür machen werden.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 4931

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben