Sehnsucht nach der Gouvernante

Fräulein Leichtfuß

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Sehnsucht nach der Gouvernante

Sehnsucht nach der Gouvernante

Andreas

Liesels Rosette brannte fast schlimmer als es ihr verhauener Hintern tat. Sie gehörte zweifellos zu den schlimmen Mädchen. Liesel kicherte bei dieser Selbstbeschreibung. Während Liesel im kühlenden Nass hockte, hörte Luise den Ausführungen einer aufgeregten Köchin zu. Agathe beklagte den Diebstahl von Ingwer, der sich bereits zum zweiten Mal ereignet hatte. Luise kam ein Verdacht. Sie lächelte maliziös. “Hast du noch ein Stückchen übrig?” Agathe reichte ihr eine längliche Knolle, die einem Finger ähnelte. Luise bedankte sich. “Ich werde dem Dieb eine Falle stellen!” Agathe zeigte sich zufrieden, dass Luise Nachforschungen anstellen wollte. Noch während die Gouvernante die Küche verließ, reifte ein Plan in ihr. “Na warte, du Schlingel, wenn ich dir deinen Nachtisch serviere. Dann werden dir deine frivolen Spielchen mit scharfem Gemüse schnell vergehen!” Luise stieß die Türe auf. Liesel war gerade dabei, ihren Unterleib abzutrocknen. Sie hielt das Handtuch vor ihre Scham, als Luise näherkam. „Mir scheint, dass dir nicht nur die Pobacken brennen!“ Dabei hielt sie Liesel das Ingwerstück unter die Nase. „Ich habe keine Ahnung, was du mir sagen willst.“ Liesels Nervosität war mit Händen zu greifen. Das Mädchen zitterte derart mit den Händen, dass sie das Leinentuch fallen ließ. Liesel bückte sich, um es eilends aufzuheben. Luise lachte. „Dann helfe ich dir auf die Sprünge. Ich bin mir sicher, dass du dich in der Küche bedient hast. Ein Ingwerzäpfchen hast du dir geschnitzt. Erzähl doch mal, wo du es hineingesteckt hast. Ich rate dir, ehrlich zu sein.

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