Sehnsucht nach der Gouvernante

Fräulein Leichtfuß

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Sehnsucht nach der Gouvernante

Sehnsucht nach der Gouvernante

Andreas

“Ich werde da sein, wann immer mein ungezogenes Mädchen etwas zu beichten hat!” Liesel kuschelte sich an Luise. Sie hatte auch von ihrem Bruder den Popo voll gehauen bekommen, aber am schönsten war es, wenn das Fräulein die Hand hob. Liesel konnte kaum beschreiben, was sie empfand, als Luise ihr das allererste Mal den Hintern frei machte. Sie erinnerte sich an die Worte ihrer Gouvernante, als Liesel um eine andere Form der Bestrafung bat. “Papperlapapp! Ich war auch einmal so alt wie du und mir ist durchaus bewusst, was ihr euch aus anderen Strafen macht. Die beste Strafe für junge Frauen ist eine forsch geschwungene Rute, die sich eingehend mit ihren bloßen Popos beschäftigt! Da bist du bestimmt keine Ausnahme und deshalb bekommst du heute von mir deine verdienten Hiebe!” Seit jenem Tag verehrte Liesel ihre Gouvernante. Trotz der strengen Strafen begegnete Luise ihrem Schützling mit Mitgefühl. Sie sprach mit Liesel über die Notwendigkeit einer körperlichen Züchtigung und setzte auf die Einsicht des großen Mädchens. Liesel versprach stets, dass sie von nun an artig sein wolle. Sie lächelte, da es ihr bis zum heutigen Tag nicht gelang. Diese Nacht durfte sie mit Luise in deren Bett schlafen. Liesel drängte sich an Luises Körper. Sie wollte ihrer Freundin ganz nahe sein.

Tags darauf kostete es Liesel Überwindung, um sich unauffällig an den Frühstückstisch zu setzen. Ihr Popo zeigte sich von seiner empfindsamen Seite und es fehlte nicht viel, dass Liesel um ein Sitzkissen ersuchte. Da Karl und ihr Vater am Tisch saßen, widerstand sie diesem ersten Impuls. Karl litt unter einem handfesten Kater, der ihn seiner Aufmerksamkeit beraubte. Liesels Papa übersah hingegen diskret, dass seine Tochter unter erheblichen Sitzbeschwerden zu leiden hatte. Zum Glück war Konrad nicht anwesend, denn er hätte den wahren Grund benennen können, der Liesel das Stillsitzen so schwer machte.

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