Selbst ist der Mann? und die Frau auch!

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Selbst ist der Mann? und die Frau auch!

Selbst ist der Mann? und die Frau auch!

Dreaming Dolphin

Du willst dir und mir eine Lektion in Sachen Lust erteilen – und ich will es auch.
Ich will sehen, wie du dich selbst zum Höhepunkt bringst. Ich möchte hören, wie dein Stöhnen lauter wird, wenn du den Orgasmus nahen spürst, die atemlosen, spitzen Schreie, wenn es dir kommt. Ich möchte sehen, wie dein Schoß überfließt in diesem Moment, wie die Lust nass und geil aus dir hervor quillt, in immer heftiger werdenden Wellen, die nur langsam, ganz langsam wieder abklingen und auslaufen, bis du atemlos, erschöpft und befriedigt vor mir liegst.
Und dann möchte ich mich selbst zum Höhepunkt bringen, die mit den Jahren so selbstverständlich und vertraut gewordenen Bewegungen ausführen, von denen ich weiß, dass sie mich zielsicher und schnell das Ziel erreichen lassen, möchte mein heißes Sperma in mir aufsteigen spüren – und es dann, im Augenblick der größten Lust, auf deinen nackten Körper spritzen!
Doch noch spielt sich all das in meiner Fantasie ab. Wir sind noch lange nicht so weit! Zu schön ist es, sich selbst anzufassen und die Lust, die wir ineinander geweckt haben, auf diesem hohen Level zu halten, die Spannung in den Lenden, im Schwanz, im Schoß zu spüren, ohne gleich auf ihre Lösung hinzuarbeiten. Wir wollen diese Lust so lange wie möglich genießen – jeder für sich und doch gemeinsam.
Und so spielen wir unser Spiel weiter, schauen uns gegenseitig zu dabei, in tiefem, gegenseitigem Einverständnis, reizen uns immer wieder bis an die Schwelle der Befriedigung, nur um uns kurz davor wieder zurückzunehmen, zu entspannen und von vorn zu beginnen.
Beide warten wir auf ein Zeichen, dass es nicht mehr geht, dass es nicht mehr auszuhalten ist, dass auch die größte Lust irgendwann nicht mehr sich selbst genügt, sondern befriedigt werden will. Und irgendwann ist es so weit. Als hätten wir von irgendwoher ein geheimes Kommando bekommen, werden unsere Bewegungen ein letztes Mal schneller – die meiner Hand an meinem Schwanz, die deiner Hand in deiner Fotze. Tief bohren sich unsere Blicke ineinander, gleiten über unsere nackten, schweißglänzenden Körper, bleiben auf unseren Geschlechtsteilen hängen – und warten auf diesen einen, erlösenden Moment, in dem sich all die Lust der vergangenen Minuten entlädt.
Nahezu gleichzeitig erreichen wir diesen Höhepunkt. Du mit lautem Stöhnen und heftigen Bewegungen deines Beckens – ich schwer atmend und mit in hohem Bogen spritzenden Samen, der nass und klebrig auf deinen nackten Körper klatscht. Ob dein Orgasmus heftiger war als meiner, vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls dauerte er länger. Doch irgendwann ist auch er abgeklungen. Erschöpft und befriedigt liegst du vor mir, die Beine nach wie vor weit gespreizt, Schoß und Schenkel nass von deiner Lust und meinem Sperma. Zufrieden. Glücklich. Und sicher: Das war absolut keine „Ersatzbefriedigung“, und es würde nicht der einzige Höhepunkt dieser Nacht bleiben.

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