Selinas Dilemma

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Selinas Dilemma

Selinas Dilemma

Anita Isiris

„Schaut nur, wie sie glitzert“, sagte Lara anerkennend und spürte auch bei sich, wie erregt sie war.
Dann massierte Lorena Selinas Schenkel, glitt hinunter zu ihren Füßen und erreichte dort genau die Fußreflexzonenpunkte, die mit dem weiblichen Unterleib in Verbindung stehen. Dann arbeitete sich Lorena wieder nach oben, zur Innenseite von Selinas Oberschenkeln, dann weiter Richtung Mumu. Ganz kurz kitzelte sie Selina, diese keuchte vor Lust.
„Was macht ihr mit mir …“, flüsterte sie und ließ ihre Schenkel weit auseinanderklappen. Selina hatte nichts mehr zu verbergen. Die Männer onanierten jetzt heftiger, und auch in Selinas Körper kam Bewegung.
Lara öffnete den Seidengürtel von Selinas Kimono. Der Stoff glitt zu beiden Seiten von Selinas Körper hinunter. Nun war sie splitternackt, die Männer und auch ihre Schulkolleginnen konnten sich kaum sattsehen, obwohl Letztere Selina schon oft unter der Dusche hatten betrachten dürfen. Das hier war aber etwas ganz anderes, ein Initiationsritus, das Hinführen einer zutiefst christich erzogenen Frau mitten in einen Sinnesozean.
„Es gibt kein Dilemma, Selina“, ließ sich Lara vernehmen. „Glaube und Sinnlichkeit lassen sich verbinden, sie gehen Hand in Hand, jede Frau ist im Besitz ihres eigenen Körpers und kann damit tun und lassen, was sie will. Bist du bereit für mehr?“
Selina nickte wortlos.
Dann näherte sich Jon, der Austernmann, Selina von der Seite. Er war splitternackt, sein Schwanz stand wie ein Speer. Er kletterte zu Selina auf die Liege, beugte sich zu ihr hinunter und küsste sie auf den Mund. Dieses Mal ließ Selina es geschehen. Der Kuss währte lange, Selina wurde von heißer Lava durchflossen, umso mehr, als Jon sanft ihrem Körper entlangfuhr. Seinen Schwanz ließ er auf ihrer Bauchdecke ruhen. Er wusste, dass Selina Zeit benötigte, Zeit, um sich wirklich ganz zu öffnen. Dann, als sie ihre Hände in seine Schultern krallte und ihn ganz dicht zu sich an ihren Körper zog, wusste er, dass es so weit war. Vorsichtig spielte er mit seiner Eichel an Selinas Vulva, vor den faszinierten Blicken von Lorena, Lara und den zwölf anwesenden Männern.
„Ich nehme dich jetzt, Selina“, flüsterte Jon und schob sich in die junge Christin. Selina krallte sich mit beiden Händen an der Liege fest, ihr Körper wölbte sich, um kurz darauf wieder auf ihre Unterlage zurückzusinken. Jon stieß zu, erst langsam, dann immer kräftiger, immer tiefer.
„Ich sehe ein helles Licht“, keuchte Selina wenig später. Sie hatte den Moment erlangt, in dem sich Religion und Sexus nicht nur die Hand reichen, sondern sich innig umarmen.
In jener Nacht hatte Selina ihr Dilemma überwunden.

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