Semesterferien

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Sin City

Ich liebe Masken, Knebel und speziell hohe Stiefel bis in den Schritt, am liebsten aus Gummi und Lack.“

Jetzt errötete die Studentin doch leicht. Warum verriet sie ohne zu zögern, was sie scharfmachte? War es etwa das Duftgemisch aus Leder und Latex, das den Laden mit seinem Aroma geradezu penetrierte? Oder der Wunsch, mal wieder in Gummi bis zur Bewegungslosigkeit verzurrt und ordentlich durchgebumst zu werden?
Petra durchlief es heiß und kalt, als sie fragte: „Was wäre denn meine Aufgabe? Also im Warenlager habe ich schon mal gejobbt, allerdings im Supermarkt, und an der Kasse saß ich auch schon mal. Und welche Kleidung müsste ich bei Euch tragen? Ach ja, wie hoch ist eigentlich der Lohn?“
„Eins nach dem anderen. Also, meine Geschäftspartnerin und ich werden Dich zunächst umfassend einarbeiten. Du musst schließlich einiges über die Materialien wissen, die wir anbieten. Das Einsortieren der Ware gehört natürlich ebenso dazu wie die Beratung der Kunden. Und bei der Vergütung dachten wir neben einem anständigen Grundlohn an eine Umsatzbeteiligung. Über die Details sollten wir später reden, wir werden uns sicherlich einigen.“
Helen war nicht entgangen, dass das Gespräch ihre potenzielle neue Aushilfe extrem erregt hatte. Die Kleine konnte vor lauter Geilheit ja kaum noch geradeaus denken. Deshalb kam sie als Nächstes auf das Outfit zu sprechen.
„Was Deine Kleidung im Geschäft angeht, da haben wir einen schier unerschöpflichen Fundus. Wir haben die Ware nur in den hinteren Teil geräumt, wo auch die Umkleiden sind, damit sie während des Umbaus nicht beschädigt wird. Komm mit, ich zeige Dir alles.“

Petra staunte nicht schlecht, als sie das Sortiment erblickte. Masken, Hauben, Höschen, teils mit Innenleben, dazu Schuhe, Stiefel und Ganzanzüge – wow, da schlug das Herz jedes Fetischisten höher.

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