Alles war ordentlich sortiert und hing an Bügeln oder war fein säuberlich in Schränken verstaut.
„Ich schlage vor, Du schaust Dich erst mal in Ruhe um. Wenn Dir etwas gefällt, kannst Du es gerne anprobieren. Die Umkleiden sind rechts um die Ecke. Falls Du Hilfe benötigst, rufe einfach. Ich bin gleich nebenan und muss noch etwas Schreibkram erledigen“, sagte Helen.
Petra nickte, hörte aber bereits gar nicht mehr genau hin. Sie war überwältigt, ja fast schon berauscht vom intensiven Geruch, den die Fetischkleidung aus Gummi und Latex verströmte. So bekam sie nicht mehr richtig mit, dass Helen in ihr kleines Büro verschwand, wo sie sofort zum Telefonhörer griff.
Die Studentin wühlte sich durch ein Sortiment Latexkleider, als sie ein Paar Stiefel erspähte. Sie waren oberschenkellang, aus glänzendem rotem Gummi und besaßen gut 15 Zentimeter hohe Absätze. Petra verliebte sich sofort in sie. 'Sie würden wie eine zweite Haut sitzen', überlegte sie. 'Außerdem würden sie perfekt zu meinem schwarzen Minikleid passen.'
Sie berührte die Stiefel, die sich glatt und weich anfühlten. Und dieser Duft erst! Tief atmete die junge Frau das berauschende Aroma ein und verlor sich in fantastischen Träumen, in denen sie diese Stiefel mit ihren Lieblings-Outfits kombinierte. 'Ich wäre die Königin jeder Fetischparty', dachte sie.
Unbedingt musste sie diese Overknees anprobieren. Wo waren noch gleich die Kabinen? Ah, dort drüben befand sich eine kleine Tür mit der Aufschrift ‚Umkleideräume‘.
Petra betrat eine der Kabinen. Darin befanden sich ein kleiner Hocker, ein Kleiderhaken und ein von der Decke bis zum Boden reichender Spiegel. Besonders groß war dieser Raum nicht gerade, es reichte, um sich umziehen zu können. Die 24-Jährige verschloss die Tür, als ihr ein geradezu schamloser Gedanke kam: ‚Warum soll ich nur die Stiefel hier drinnen anprobieren?
Semesterferien
2 10-16 Minuten 0 Kommentare
Semesterferien
Zugriffe gesamt: 211
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.