Semesterferien

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Sin City

Um nicht komplett in ihrem Strudel höchst versauter Gedanken zu versinken, wollte Petra die Stiefel wieder ausziehen. Doch wo war der Reißverschluss geblieben? Er war einfach weg, keine Naht, kein Zeichen, dass er je da gewesen war. Nur ein durchgehendes Teil aus Latex. Dann bemerkte sie noch etwas anderes: Sie konnte ihre Füße nicht mehr anheben! Als wären die Stiefel regelrecht am Boden festgeschraubt.
„Hey, was zum Teufel geht hier vor?“, rief sie laut.
Petra keuchte überrascht, urplötzlich zogen sich die Stiefel zusammen und wurden steif. Sie konnte weder Knie noch Fußgelenke bewegen, selbst die Zehen hatten keinen Bewegungsspielraum mehr. Mit ihren Fingern versuchte sie, die Stiefel irgendwie aufzubekommen, aber sie schienen aus einer Art Hartplastik zu bestehen.
Petra versuchte, mit ihrer Hand die Tür zu erreichen, aber es fehlten die berühmten zwei Zentimeter. Sie trommelte laut rufend mit der Faust an die Wand, doch niemand reagierte.
„Holt mich aus diesen Stiefeln raus! Hilfe!“, brüllte sie. Vergeblich – die Studentin saß in der Falle!

Dann bemerkte sie zu ihrem Entsetzen, dass etwas ihren Schritt hochkroch. Es schien, als erwachten die Latexstiefel zu Leben. Das Material hüllte ihre Genitalien und ihren Po ein, bevor sie Piep sagen konnte. Binnen Sekunden formte es ein hautenges Höschen aus waberndem Latex. Petra keuchte, als sie spürte, wie ihre Hinterpforte gedehnt wurde. Sie wollte sich wehren, aber der Kampf war vorüber, ehe er begonnen hatte. Sie fühlte, dass sich ein Eindringling Zutritt verschaffte und etwas Dickes sich in ihrem After ausbreitete. Ein paarmal hatte sie einen Butt Plug ausprobiert, doch das hier war anders. Es wuchs in ihr, schob sich immer tiefer, bis sie beinahe das Bewusstsein verlor. Petra fühlte sich erniedrigt und gleichzeitig aufs Äußerste erregt.

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Für eine Fetischgeschichte — nicht übel!

schreibt rockroehre

Das etwas hilflose Gewürfle zwischen »Petra«, »die 24jährige«, »die Studentin« usw. fällt schon auf. Nichts destotrotz eine gute Story in meinen Augen, obwohl ich mit Fetischsachen eher weniger am Hut habe. Aber die Beschreibung der Verwandlung und des Kontrollverlustes à la Poe und Kafka sind schon echt beeindruckend. Am meisten gefällt mir aber diese Verschiebung auf die Metaebene, vom Willen zum Zwang sich zu zeigen. Vielen Dank für die Bespaßung!

Gedichte auf den Leib geschrieben