Halb auf ihm liegend halte ich einen Augenblick inne, um die letzten Wogen abebben zu lassen.
Das wäre normalerweise der Moment, um seinen Schwanz zu packen und ihn Millimeter für Millimeter in mich hineingleiten zu lassen. Da fällt mir wieder das beträchtliche Ausmaß desselben ein. Nein! Die Emanzenstellung, rittlings über ihm, kommt mit diesem Pint nicht in Frage. Giovanni bittet: "Komm, von hinten." Nein, autsch! Das wäre gesundheitsgefährdend. Ehe der Gigolo wieder die Oberhand gewinnt, rolle ich mich zur Seite. Ich nehme ein Kondom und streife es über den Lümmel. Dann lege ich mich auf den Rücken und recke fordernd die Schenkel nach oben. Giovanni zögert nicht lange. Millimeter um Millimeter verschwindet sein bester Freund in meiner Grotte. Uaahh, was für ein Gefühl. In meinen Adern pulsiert immer noch wie wild das Blut. Mein Becken preßt sich seinen Stößen entgegen. Nach ein paar Minuten entlädt sich der Saft. Giovanni läßt sich zufrieden auf mich plumpsen. Meine Arme umfassen das gebräunte V-Kreuz, meine Hände streicheln zufrieden die glatte, kühle Haut.
Giovanni verschwindet im Bad. Wieder höre ich das Geräusch der Dusche. Er ist wirklich ein reinlicher Mensch. Schön, schön. Insgeheim hoffe ich, dass er sich nach dem Duschen anzieht und geht. Aber er setzt sich mit Jeans und freiem Oberkörper in die Küche. Erwartet der jetzt etwa, dass ich ihm Frühstück mache? Bedauernd zeige ich auf den Kühlschrank. "Ich frühstücke normalerweise nie und auf Besuch bin ich nicht eingerichtet." "Nur Kaffee", erwidert der Italian Stallion. Gut, denke ich, aber danach verschwindest du. Aber Giovanni will es wissen. Wie selbstverständlich schreibt er seine Handynummer auf ein Blatt Papier. Ich spiele das Spiel mit, überreiche ihm ebenfalls einen Zettel mit einer Telefonnummer. Nach einem Abschiedskuss geht er endlich.
Als die Tür ins Schloß gefallen ist, zerreiße ich den Zettel mit seiner Telefonnummer. Vielleicht wird er die Nummer, die auf seinem Zettel steht, anrufen. Vielleicht wird sich jemand melden. Aber ganz sicher werde nicht ich es sein. Fröhlich peifend laufe ich wenig später die Treppen hinunter. Auf der Straße umfängt mich kühle Morgenluft. Beim Bäcker an der Ecke kaufe ich mir zwei Schrippen und die Sonntagszeitung, um erst einmal in Ruhe frühstücken zu können.
Wenn es jetzt zieht im Unterleib, ist da kein Gedanke mehr an Alain. Der dicke Pint des Italienischen Gigolos hat Alain endgültig aus meinem Hirn und aus meiner Möse vertrieben.
Das Separationsmodell
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