Sex im Zug

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Sex im Zug

Sex im Zug

Yupag Chinasky

Stell dir mal die Situation vor, die ich dir nun erzähle, unglaublich, aber wahr.
Ich war eines Abends, wie schon so oft, in der Nähe des Bahnhofs unterwegs, einerseits total geil, aber auch auf der Suche nach Kunden, die mich für Sex bezahlen, denn ich bin auf das Geld angewiesen. Ich wollte Autos anhalten, denn Fußgänger verirren sich um diese Zeit nie in diese Gegend.
Aber es war ein schlechter Tag, es kamen nur wenige Autos und keines hielt an. Doch dann tauchte ein Radfahrer fast aus dem Nichts auf und hielt zu meiner großen Überraschung direkt neben mir an und musterte mich aufdringlich.
Ihm war sofort klar, was ich hier wollte, und ohne Umschweife fragte er mich nach dem Preis und meinte dann, er habe Geld und er sei total scharf und wir könnten doch schönen Sex zusammen haben. Das kam mir natürlich sehr gelegen, der Typ war außerdem ganz in Ordnung.

Die Frage war nun, wo. Ich tat es üblicherweise in den Autos der Kunden, aber der hatte kein Auto, nur ein altes Fahrrad. Außerdem wollte er es gemütlich haben, wie er mir klar machte – kein Fick im Stehen auf der Straße und hinter einer Hausecke. Aber hier sei ja nichts, kein geeigneter Ort weit und breit. Er sei nun mal ganz schön scharf und wolle mich unbedingt ficken, weil ich so geil und attraktiv aussehe und weil ich sicher viel weiches Fleisch unter dem Kleidchen habe. Er wolle nicht länger warten, ja, er wolle es jetzt gleich tun. Er sei sicher, ich hätte auch Lust oder wolle zumindest sein Geld. Er habe ja gutes Geld, er könne es mir zeigen. Nur leider gäbe es keinen passenden Ort in der Nähe, wo wir es tun könnten, und er habe nun mal kein Auto.
Während wir so redeten und eine Lösung suchten – denn auch ich wollte mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen –, wanderte mein Blick die Straße hinab und dann auf die andere Seite.

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