Sex mit dem Ex

Dounja II

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Sex mit dem Ex

Sex mit dem Ex

Grauhaariger

Mitten in der Nacht schloss die Haustüre. Das Licht im Flur ging an. Verschlafen fragte ich: „Dounja?“
„Ja;“ hörte ich leise. Es raschelte wie beim Ausziehen einer Jacke und dann kam sie zu mir ins Schlafzimmer. Sie wollte doch erst am Wochenende zurück sein…

Dounja wirkte sehr verstört. „Was ist passiert?“ fragte ich besorgt und nahm sie in den Arm. Dounja bekam einen Weinkrampf. „Ich bin so blöd…“ schluchzte sie in ihrem Österreichisch/Wiener Dialekt. Dann flossen wieder herzergreifend jede Menge Tränen. Ich streichelte über ihren Kopf und drückte sie fest an mich.

„Beruhige Dich erst Mal.“ Jetzt lagen wir nebeneinander. Ich war natürlich sofort aus dem Bett gesprungen, als ich Dounjas desolaten Zustand bemerkt hatte.

„Bitte, wirf mich jetzt nicht raus;“ flehte sie inständig. Ich wüsste gar nicht, was sie verbrochen haben könnte, dass ich meine neue Liebe vor die Türe setzen würde.

Ich versicherte ihr, dass dies nicht passieren würde, was sie erstmal nicht sonderlich beruhigte.

Noch immer in Tränen aufgelöst brach es dann aus ihr heraus: „Ich hab mit Peter geschlafen!“

Ich war sprachlos. Was sollte ich auch sagen. Peter war ihr Ehemann. Es war erst eine Woche her, als Dounja nach einem Streit mit ihm mein Angebot des zweiten Bettes in meiner Kabine angenommen hatte. Nach einer gemeinsamen Nacht und geilem Sex zu Mittag ist sie dann mit mir von Ancona zurückgefahren. Seither haben wir keine gemeinsame Minute ausgelassen, uns miteinander im Bett zu vergnügen, wenn nicht gerade das Thema: ‚ihre Zukunft‘ im Raum stand. Dabei flossen viele Tränen.

Seit zwei Tagen war sie jetzt wieder in Innsbruck. Nein, nicht bei ihm. Nur u. U. ein paar Sachen holen. Natürlich wollte sie ihre Arbeitsstelle nicht sofort aufgeben. Dazu ihr Freundeskreis. Das geht alles nicht so hopplahopp. Sie ist also am Sonntagabend losgefahren und wollte sich ein Hotelzimmer nehmen. So der Plan. Am Montagabend war auch noch alles in Ordnung.

„Er hat es so geschickt angestellt,“ begann sie leise zu erzählen, „und ich habs nicht bemerkt. Ich hatte Peter angerufen und mit ihm vereinbart, für mich wichtige Sachen aus der Wohnung zu holen. Er war aufmerksam. Und freundlich. Und hilfsbereit. Und verständnisvoll. Und so kam es dann zum ersten Kuss, für den er sich nach meinem Protest auch sofort entschuldigt hatte. Nein, vorher hatte er mich mehrmals in den Arm genommen, beim Sortieren von ein paar Sachen. Und beim zweiten Kuss, ich habe es zugelassen und es ist einfach passiert. Wir haben uns die Kleider vom Leib gerissen und wir hatten Sex.“

Dounja drückte sich nun noch fester an mich, so als ob sie doch Angst hätte, ich würde sie verstoßen. Schluchzend erzählte sie weiter. Er war rücksichtsvoller als sonst. Und er beteuerte mehrmals, dass er mich vermisst hätte. Ich hab mich einfach gehen lassen. Und bevor Du fragts“, sie schaute mich mit einem unsagbar verheultem Gesicht an, „ja, ich bin gekommen.“

Sie machte eine kurze Pause und drückte mir mehrere Küsschen auf die Brust. „Und nachdem ich gepeilt hatte, was da gerade passiert ist, kam schon seine Frage, wann ich denn meine Sachen von Dir holen möchte.“ Dounja richtete sich auf und meinte laut: „Dieses Arsch!“ Sie starrte eine ganze Weile ins Leere. „Und weiter…“ fragte ich.

„Ich bin fuchsteufelswild aus dem Bett gsprungen,“ jetzt war sie wieder in ihrer Ausdrucksweise, die ich so sympathisch an ihr finde, „hob meine Sachen zamgsuacht und hob mi im Wohnzimma anzogn.“ Ich erfuhr, dass er ins Wohnzimmer nachgekommen ist und sogar gefragt hatte, warum sie denn so aufgebracht wäre. Sie hat ihm eine, Zitat: „runterghaun“, reflexartig den Ordner mit ihren persönlich wichtigen Unterlagen genommen und fluchtartig die Wohnung verlassen. „Frag nicht, wie die Fahrt hierher war.“

Mit „Trink erst mal…“ bot ich ihr einen Schluck Wasser aus der Flasche neben meinem Bett an. Gierig leerte sie beinahe die Hälfte. Dann sah sie mich traurig an. „Darf ich bleiben?“

Nachdem Dounja, seine Noch-Ehefrau, eher freiwillig mit ihm Sex hatte und nicht von ihm genötigt oder gar vergewaltigt wurde, sah ich die Situation nicht allzu eng. Ich wusste, dass Dounja zerrissen ist, und dass sie nie ausgeschlossen hatte, ihrem Mann noch eine Chance zu geben. „Natürlich darfst Du bleiben,“ meinte ich wie selbstverständlich, „unter einer Bedingung.“ Dounja fiel sichtbar ihre eben zurückgewonnene Farbe wieder aus dem Gesicht. Ich bereute fast, diesen Zusatz angefügt zu haben. Allerdings glaubte ich, dass meine neue Liebe schon ahnte, worauf ich hinauswollte. „Alles was Du willst!“ beeilte sie sich zu sagen.

„Dann möchte ich, dass Du dich jetzt ausziehst! Ganz!“ Ich überlegte kurz und fügte dann noch hinzu, dass ich für den Moment mit ‚nur kuscheln‘ durchaus einverstanden wäre.

„Ja, natürlich! Mit den Sachen ist es im Bett…“ unser Kuss würgte den Rest ihres Satzes ab.

Nach vielen Streicheleinheiten und mindestens genauso vielen Küssen wurde sie unruhig. „Ich muss mal!“ Eigentlich wollte sie sich überhaupt nicht von mir lösen. Aber was sein muss, muss sein…

„Weißt Du noch,“ kam sie zurück, „auf der Fähre…“ Ich konnte mir denken, worauf sie hinauswollte und nickte. Ich streckte die Hand nach ihr aus. „Lass uns lieben!“

Dounja kam ganz nah an mein Ohr: „Nimm mich zurück! Ja!?“ Es war der erotischte Satz, den ich je gehört hatte. Sofort füllte sich mein kleiner Freund mit Blut und stand bretthart. Wir küssten uns.

Sie zog mich auf sich. Ich kenne Dounja zwar noch nicht sehr gut, aber dass diese Stellung, sie unten ich oben, ihre Lieblingsstellung ist, ist sogar mir nicht entgangen. „Ich nehm Dich gerne zurück!“ versicherte ich ihr und drang sanft in sie ein. Es war wieder sehr geil, sie zu spüren. Und das sagte ich ihr auch. „Ja, nimm mich!“ Dounja schrie beinahe. Trotz ihres verheulten Gesichtes wirkte sie glücklich.

Immer wieder schwirrte durch meinen Kopf, dass vor etwa zwei Stunden noch ein anderer Schwanz in ihr steckte. Da, wo meiner sich gerade sehr wohl fühlte. Durchaus eifersüchtig stellte ich mir vor, wie sie unter IHM gelegen hatte. Nackt. Willig. Sicher wurde sie von ihm angefasst. Überall. Ich stellte mir vor, was er mit ihr alles angestellt hatte. Dazu sein abspritzen tief in ihrem Inneren. Andererseits fand ich es aber auch geil, dass sie zu mir zurückgekommen ist. Mich beziehungsweise meine Nähe der seinen vorzog. Mein Zustoßen wurde energischer. Erneut kam mir sein Schwanz in den Sinn. Sein Schwanz in ihrer Pussy. Und jetzt ist da meiner. Sicherlich umgeben von Resten seines Spermas. Ich glaubte, noch härter zu werden. Inzwischen hämmerte ich mein Glied in ihren Körper. Wir waren laut, sehr laut. Wie von Sinnen forderte sie mehr, fester und immer wieder „Ja, ja, ja!“.

Ohne Kontrolle spritzte ich in ihr ab. Auch sie musste gekommen sein und quittierte meine Schübe mit lautem Stöhnen. „Es tut mir so leid!“ beteuerte sie und brach erneut in Tränen aus.

„Es ist doch nichts passiert!“ versuchte ich sie zu beruhigen. „Du bist ja da. Und wenn es Dir mit ihm gefallen hat…“; ich sah sie liebevoll an. Nein, böse konnte und kann ich ihr überhaupt nicht sein.

„Ich hab ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, zurückzugehen;“ gab Dounja betreten zu. „Aber sofort wieder den Despoten raushängen zu lassen…nein, das brauch ich nie wieder!“

Wie in jeder gemeinsamen Nacht bisher, so drehte mir Dounja zum Schlafen auch heute ihren Rücken zu. Ihren Po an meinem Unterbauch zu spüren und eine Brust in meiner Hand…ich wusste, so fühlte sie sich sicher und mir ging es einfach gut!

****

Am Morgen, ich brachte meiner Liebe ein Haferl Kaffee ans Bett, meinte sie dann: „Danke!“

„Wofür?“

„Jeder andere hätte mich rausgeworfen, nach dem Sex mit meinem Ex.

„Wenn Du mit jemand anderem ins Bett willst, dann kannst Du das auch tun. Wissen will ich es halt. Und vielleicht erzählst Du mir ein wenig davon…?!“

„Du hast echt kein Problem damit?“ fragte Dounja ungläubig.

„Eifersüchtig bin ich schon - Ein bisschen!“ Ich musste selbst lachen, weil ich mit Daumen und Zeigefinger dazu so etwa einen halben bis einen Zentimeter angedeutet hatte. „Nur unsere Liebe darfst Du nicht verraten…“ fügte ich leise hinzu.

Dounja hatte bei ihrer Arbeitsstelle angerufen und ihre Verspätung angekündigt. „Soll ich nochmal hinfahren?“ fragte sie zweifelnd und meinte Peter.

„Ihr solltet euch einigen, wer was bekommt. Und danach, wenn er einsichtig und friedlich ist;“ Dounja schaute mich fragend an als ich fortfuhr, „und wenn Du es willst, Dir danach ist und Du es Dir zutraust, dann fick ihn! Zeig ihm, was für eine geile Frau er zukünftig nicht mehr haben wird.“

„Und dann?“ fragte sie zweifelnd.

„Dann geh einfach und lass ihn liegen!“

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