Der Stiefsohn hielt sich in seinen Fantasien natürlich für den besten Stecher von Gelsenkirchen, obwohl er in der Realität noch keine Erfahrung mit Mädchen hatte. Auf der Klassenfahrt des Abschlußjahrgangs wurde mal heftig geknutscht und ein Mädel forderte ihn auf, ihr mal an die Titten zu fassen, aber das war es auch dann. Er beteiligte sich nicht an den Prahlereien unter seinen Kumpels, die Meister darin waren, sich gegenseitig zu übertrumpfen, wieviele Mädchen sie schon flachgelegt hatten. Manfred hatte das Gefühl, dass da viel Wunschdenken dabei war und wenig Realität.
Manfred umarmte seine Stiefmutter und sie legte ihre Arme um seinen Hals. Manfred war mittlerweile ein ganzes Stück größer als Roswitha. Sie standen schweigend in der Küche, unterbrochen von ihrem Schluchzen. Irgendwann klingelte der Pfarrer, der ein paar tröstende Worte fand. Aber er war in Eile, über 80 Bergleute hatten ihr Leben verloren und er musste noch zu anderen Familien.
Manfred nahm seine Stiefmutter wieder in den Arm. Er spürte ihre festen Brüste an seinem Oberkörper.Oh Scheisse, Vater ist tot und ich denke ans Ficken.< Er fühlte sich schlecht und hatte ein schlechtes Gewissen. Fast abrupt stieß er Roswitha von sich.„Entschuldigung. Es war nicht so gemeint. Es tut mir leid.“ Dann duschte er und ging zu Bett. Aber er konnte nicht schlafen. Er hatte ihren Geruch in der Nase und er spürte immer noch ihren Busen, der sich gegen seinen Brustkorb gedrückt hatte.
Leise öffnete sich die Tür zu seinem Zimmer.
„Manfred? Bist du noch wach?“ fragte seine Stiefmutter leise.
„Ja, Mutter. Ich kann nicht schlafen.“
„Ich möchte nicht allein sein. Darf ich mich zu dir legen?“
„Ja klar“ sagte er und rutschte an die Wand. Seine Stiefmutter legte sich zu ihm und kuschelte sich in die Bettdecke. Sie gab ihm einen Kuß auf die Wange. Sie legte sich auf die rechte Seite.
„Mir ist furchtbar kalt. Könntest du nahe an mich heranrücken?“
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