Sex vor dem Sturm und ein überraschender Empfang

Eine nicht alltägliche Ehe - Teil 14

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Sex vor dem Sturm und ein überraschender Empfang

Sex vor dem Sturm und ein überraschender Empfang

Grauhaariger


Martins Blick auf die Uhr blieb Liv nicht verborgen. „Was er wohl noch vorhat?“ So intensiv sie auch überlegte, wer noch kommen könnte oder wohin er sie noch entführen könnte, sie fand keine Antwort.
„Vertraust Du mir?“ fragte Martin dann doch sehr direkt.
„Aber klar!“, antwortete Liv, ohne auch nur einen Wimpernschlag lang überlegen zu müssen. „voll und ganz!“
Ihr Mann reichte ihr eine Zugangskarte für ein Zimmer. „Geh schon mal hoch. Das Kleid darfst Du ausziehen, die Unterwäsche nicht! Und dann…“ Martin drückte seiner Frau ein schwarzes Tuch in die Hand, „legst Du dich aufs Bett!“
Martin ließ keine weitere Frage zu und beteuerte, nur den Trolley aus dem Auto holen zu wollen.
Im Foyer küsste sich das Paar als würden sie sich für länger trennen. Olivia konnte sich überhaupt keinen Reim darauf machen, warum sie nicht warten durfte, bis Martin vom Auto zurück war. Doch ein zweiter Mann?
Nachdenklich, mit ihrem Mantel auf dem Arm, betrat sie den Aufzug. Martin beobachtete seine Frau, bis die Türen ganz geschlossen waren.
„Dreiviertel Zehn. Martin könnte für 22:00 Uhr Jemanden eingeladen haben;“ überlegte Olivia. „Da kommt bestimmt ein zweiter Kerl mit ihm rauf!?“ Sie grübelte. „Oder Martin schickt einen anderen und kommt selbst erst viel später nach?“
„Warum macht er es so geheimnisvoll?“ Olivias Gehirn arbeitete auf Hochtouren. „Ob ich ihn kenne?“
Liv öffnete die Zimmertüre und legte ihren Mantel bedächtig in einen der Sessel. „Wie schön das jetzt wäre, einfach nur miteinander zu kuscheln und in den Armen ihres Mannes einzuschlafen…!“
Sie schlüpfte aus dem Kleid, setzte sich auf die Toilette und ließ es laufen. „Was hat der vor?“ Martins Verhalten beschäftigte Olivia. Abwischen, den extrem kleinen, aber durchaus raffinierten String wieder hochziehen, Hände waschen.
„Ob ich die Schuhe anbehalten soll?“ Sie entschied sich dafür und zog die umgeschlagene Bettdecke von ihrer Hälfte des Bettes.

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