Sie setzte sich wieder in die Chaiselongue und ließ die beiden Seiten des Mantels ein wenig zur Seite rutschen. Affektiert setzte sie das Glas an ihre Lippen und nahm langsam und genüsslich einen winzigen Schluck. Dabei ließ sie Razetti nicht aus den Augen. Dieser wusste nicht, wie ihm geschah: Eine Sekunde lang versuchte er, Dimitris Argumenten zu folgen, in der nächsten Sekunde wanderten seine Blicke auf die laszive Blondine, die sich auf so unanständige Weise in ihrem Stuhl räkelte. Natürlich hätte er Dimitri auf das unangemessene Verhalten seiner weiblichen Begleitung hinweisen können. Es wäre aus geschäftlicher Sicht sogar vernünftig gewesen, Dimitri abzufordern, diese Ablenkungsversuche abzustellen und die Frau rauszuschmeißen. Aber Razetti war ein Mann. Ein Mann mit Leidenschaft und einem gesunden sexuellen Appetit. Razetti hatte nicht die Kraft, sich dieser erotischen Szene zu entziehen.
Dimitri merkte, dass Razetti zu schwitzen begann. Er rückte nervös auf seinem Stuhl hin und her. Er begann, zu schnell zu trinken. Das war auch Bridget aufgefallen. Schnell frischte sie ihren Duft auf, dann erhob sie sich ein weiteres Mal aus ihrer Chaise-Longue. Sie nahm die Flasche Scotch und schenkte Razetti großzügig ein. Dabei achtete sie, dass sie dem Mann ganz nahekam und dieser ihren Duft wahrnehmen konnte. Razetti lächelte gequält.
Bridget nahm wieder Platz. Dieses Mal ließ sie den Mantel gänzlich zur Seite rutschen. Razettis Pupillen weiteten sich. Er versuchte, seinen Blick auf Dimitri zu richten. Aber wenige Sekunden später wanderte seine Aufmerksamkeit wieder zu Bridget. Dimitri hatte gerade irgendwelche Zahlen in sein Tablet getippt und Razetti die Ergebnisse seiner Kalkulation gezeigt. Dieser schien aber nicht wirklich interessiert zu sein.
Viel interessanter war das Schauspiel, das diese Frau in ihrer Chaiselongue veranstaltete: Gerade lehnte sie noch entspannt in ihrem Stuhl, nun richtete sie ihren Oberkörper auf und spreizte ihre Beine. Razetti sah Brüste, er sah eine wundervoll saftige Möse, das lange blonde Haar fiel engelsgleich über die Schultern der Frau. Ihr Blick aber war teuflisch. Diese Frau war gefährlich.
Fassungslos sah Razetti, wie Bridget einen vulgären Schluck aus der Flasche nahm und diese dann zwischen ihre Schenkel stellte. Dann begann sie, mit ihren langen Fingern am Hals der Flasche zu reiben. Langsam und lustvoll wanderten die Finger den Flaschenhals auf und ab, auf und ab, auf und ab. Wieder ein Zwinkern. Bridget biss sich auf die Unterlippe und formte einen kleinen Kussmund.
Wieder ein Mann, der in ihre Fänge geraten war.
Razetti hatte sein Glas geleert. Bridget zog den Mantel zu, erhob sich und goss ein weiteres Mal nach. Dann ging alles sehr schnell. Razetti war verwirrt, er war betrunken und er unterschrieb einen Vertrag, den er noch jahrelang verfluchen würde. Wie ein geschlagener Hund verließ er den Bürokomplex.
„Ich weiß nicht, was mit Razetti heute los war…“, überlegte Dimitri, nachdem er Bridget hingebungsvoll gefickt hatte. Die Blondine lag glücklich in den Armen ihres Geliebten. Sexualhormone hatten ihren Körper geflutet und sie fühlte sich federleicht und glücklich. Sie antwortete aber nicht auf Dimitris Frage. „Ich könnte schwören, dass es was mit dir zu tun hatte, Liebling!“, rätselte Dimitri weiter. Bridget zuckte nur mit den Schultern. Ihr war jetzt gar nicht nach Konversation…
„Wie wäre es mit einer zweiten Runde, Darling?“
Sexy Deals am Weihnachtsmarkt
32 12-19 Minuten 0 Kommentare
Sexy Deals am Weihnachtsmarkt
Zugriffe gesamt: 4639
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.