Für die Schminke? Für all diese Schuhe?
Dann kommen meine Erinnerungen hoch. Ich hätte kotzen können! Schon wieder ist Annette der Mittelpunkt. Man gibt ihr eine „Love Drug“, schmückt sie mit einem Diadem, schminkt ihre Brustwarzen und verziert sie mit Früchten. Fünf Männer bereiten sich vor für ein Liebesspiel an meiner Schwester. Und ich? Ich bin nackt, für jedermann sichtbar, aber wie immer völlig uninteressant und an diesen verdammten Stuhl gefesselt.
Dann schreie ich den Arabern Anweisungen zu. Ich bin wie vom Teufel besessen. Die Worte habe ich aus den Pornoheften von meinem Mann Reiner. Er bewahrt sie im Gemüselager auf. Ich habe sie zufällig entdeckt.
„Fotze“!, rufe ich; „rammt dieser Sau eine Banane in die Fotze! Zeigt es diesem verdammten Luder! Macht sie fertig! Knetet ihr die Titten, bis sie nicht mehr kann!!!“
Dann kann auch ich nicht mehr. Sanft macht mich Alim darauf aufmerksam, dass seine Kollegen kein Deutsch verstehen. Und Annette, die einzige, die hier deutsch kann, schenkt mir ein mildes, stupides Lächeln. Ich schweige. Jetzt zünden sie ein paar farbenprächtige Feuerwerke und feiern meine Schwester. Sie naschen ihr Nüsse, Mandeln, Kiwi und Pistazien von den Rippen, vom Bauch und von den Oberschenkeln und lecken ihr Sahne von den Füssen. Mit der Zunge fahren sie ihren Brüsten entlang und lecken ihr den Hals. Ein ganz Wagemutiger macht sich mit seinen Lippen an den Ihren zu schaffen. Intensiv erwidert Annette den Zungenkuss. Es scheint, als wolle er nie enden.
„Look, pussy cream“, lacht einer. Soviel Englisch verstehe ich.
Sharem-El-Sheik
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Sharem-El-Sheik
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