Shooting S.

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Shooting S.

Shooting S.

Eros Demenos

Sie versuchte schnell sich auf die Seite zu drehen. Ohne Unterstützung der Arme blieb da nur Beinarbeit. Als es ihr endlich gelang, sich auf die Seiten zu wälzen, war der Schwung so stark, dass sie gleich auf dem Bauch landete, oder eigentlich genauer gesagt: auf ihren Brüsten. Und die konnten dank ihrer Einschnürung dem Druck ihres Körpers nicht ausweichen. Das tat jetzt wirklich weh. Einen Moment musste sie nach Luft schnappen. Ihre Haut brannte. Die groben Sandkörner scheuerten an ihren empfindlichsten Stellen und irgendwie waren jetzt anscheinend viele Stellen empfindlich.

Sie versuchte sich etwas aufzurichten. Noch eine halbe Drehung, dann läge sie auf der anderen Seite, sie musste nur etwas vorsichtiger sein. Tatsächlich gelang das Kunststück. Sie schaute an sich herunter. Wo die Haut nicht mit braunem Sand bedeckt war, leuchtete sie hellrot. Ihre Knie und Oberschenkel brannten, noch mehr aber ihr empfindlicher Busen. Und auch ihren Venushügel hatte es erwischt. Immerhin hatte sie sich anscheinend nicht verletzt. Und ja, es sah auch irgendwie geil aus. Das schien auch der Fotograf so zu sehen, denn sie hörte das Klicken des Kameraverschlusses.

Sollte sie noch eine Drehung riskieren? Vielleicht etwas gleichmäßiger und langsamer? Vorsichtig stieß sie sich mit einem Fuß am Boden ab und versuchte sich zu strecken. So kam sie langsam ins Rollen. Spürte wie ihr Körper sich über die Unebenheiten des Bodens bewegte. Fühlte kleine Stöße, wenn ein gröberer Kiesel sich in eine ihrer Brüste oder zwischen ihre Schenkel drückte, fühlte das Brennen, wenn der Sand über ihre Haut scheuerte.

Es tat weh und es war gleichzeitig ungeheuer erregend. Sie landete wieder auf dem Rücken und spreizte instinktiv ihre Beine um die Drehung aufzuhalten. So blieb sie ausgebreitet und schwer atmend liegen.

"Alles in Ordnung mit Dir?" Der Fotograf stand zwischen ihren Füssen und schaute ein wenig besorgt.

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