Dafür nahm sie sogar den Schmerz in kauf.
Am Ende dieses unterirdischen Stroms, wartete nicht etwa der Sensenmann; ...wohl aber ein goldenes Gitter. In anderen Kulturen hätte man es schon allein wegen seines Materialwertes längst gestohlen. Natürlich hätten auch die zivilisierten Oranger sofort zugegriffen. Aber sie wussten nichts von seiner Existenz.
Die wilden Indios bevorzugten Knochenschmuck. Sie hatten keine besondere Verwendung für Gold. Viel zu schwer.. Außer, man wollte etwas stabiles daraus bauen. Der „Schlammige Strom“ lieferte reichlich von dem Zeug. Andere Metalle kannte man hier halt nicht. Außerdem war das Wissen um die komplizierte Verarbeitung lange verloren gegangen.
Die ortsansässigen Ureinwohner wussten noch immer, dass unter der Pyramide ein gewaltiger Friedhof lag. Sie hielten es irgendwie für sicherer, dass ein solides Tor die Toten von den Lebenden trennte. Es war ihnen mehr als Recht, dass die Erbauer den goldenen Schlüssel weggeworfen hatten…
*Aus sicherer Entfernung wachte noch immer ein Posten über den Eingang zur Unterwelt. Das tat er ehrenamtlich, um die Lebenden zu warnen, wenn die Toten erwachten...*
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...Gefühlte zwanzig Blutsauger, hatten sich bereits über Justines schönen Leib verteilt. Tendenz steigend…
Sie blieb erstaunlich ruhig, während der Professor immer nervöser wurde. Das goldene Schloss war recht simpel aufgebaut. Aber sein Rucksack gab kein passendes Werkzeug her. Ein Egel hatte sich direkt an seinem Zauberstab festgesaugt. Das tat wirklich weh, was seine Unruhe erklärte…
Justine fühlte sich sicher. Denn sie konnte sich gut am Gitter festhalten. Der indiskrete Egel, der sich an ihrer vorbildlich durchbluteten, rechten Knospe fest gesaugt hatte, ziepte schon recht ordentlich. Der Vampir direkt am Schamhügel, war die reine Hölle. Warum suchen sich die Viecher nur immer solch empfindliche Stellen aus?
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