Endlich konnte er seine lange Peitsche einsetzen. Nicht etwa auf dem hübschen Popo seiner Assistentin (manchmal hatte er so seine Fantasien). Nein, er benutzte sie nur als Sicherungsseil. Die Dunkelblonde musste den Knauf festhalten. Nicht dass die leichte Justine ihn wirklich ernsthaft sichern konnte. Aber sie brauchte eine vertrauensvolle Aufgabe; zur Ablenkung...
„Wie ich vermutet habe“, ...drang es aus der Tiefe.
“Sie haben die Toten mit dem Boot hergebracht, um sie unter ihrem Heiligtum zu bestatten. Wahrscheinlich, damit sie ihren Göttern näher sind. Auf dem Weg, auf dem sie gekommen sind, kommen wir auch wieder heraus. ...Das Wasser ist herrlich frisch. Und stromaufwärts sehe ich sogar Licht. Heute Abend sitzen wir gemütlich am Lagerfeuer, und ich grille uns ein leckeres Gürteltier...“
„Aber ich kann nicht schwimmen“, ...heulte die Schöne jetzt aus verzweifeltem Herzen.
„Und mit den Toten können sie mich unmöglich allein lassen“…
„Das Wasser reicht gerade mal bis zum Bauchnabel,“ ...tröstete der Entdecker, während er sich durch die Luke zog.
„Und die Strömung ist so sanft, dass man leicht dagegen an kommt. Nur die Blutegel könnten unangenehm sein“, ...zuckte Von I leicht angewidert mit den Schultern, als er sich den Ersten von der Wade löste, ...und gleich darauf auch schon den Zweiten aus der Kniekehle zog.
Doch am Ende des Flusses sollte ein weitaus schlimmeres Problem auf sie warten…
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...Gold hat die unangenehme Eigenschaft, dass es nicht rostet. Dieser Fluss war kaum mehr, als ein etwas breiterer Bach. Und wo Justine nicht stehen konnte, klammerte sie sich vertrauensvoll an ihren geliebten Professor. Tapfer überstand sie sogar die zahlreichen Blutegel. Denn der Mann hatte ihr versprochen, jeden Einzelnen persönlich von ihrem hübschen Körper zu entfernen. Seit er sie durch die Pforte gestoßen hatte, hatte er nur noch die süßesten Komplimente für sie.
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