Siebenundzwanzig handverlesene Orgasmen

TIMEA – Die Abenteuer einer geraubten Prinzessin - 13. Teil

21 7-12 Minuten 0 Kommentare
Siebenundzwanzig handverlesene Orgasmen

Siebenundzwanzig handverlesene Orgasmen

Peter Hu

Damit folgte Jome ihrer Herrin, die inzwischen auf den Balkon hinausgetreten war, ohne die schlanke Gazelle jedoch aus den Augen zu lassen.
Der Balkon bot einen traumhaften Blick auf den Lustgarten des Palastes.
Inzwischen war die Sonne untergegangen.
Es war ein lauer Abend. Bald würde man die Sterne sehen können.
‚Ein goldener Käfig‘, ...dachte sich die achtzehnte Gattin des Sultans, während sie den Abendvögeln lauschte. Marie versank in stille Gedanken. Sie dachte mit Wehmut an die Zeit zurück, da sie noch ein einfaches Leben am Hofe eines jetzt so fernen Königreiches geführt hatte.
Verträumt nippte sie am Tee und schob ihre Hand ganz selbstverständlich auf den wohlgestalteten Popo ihrer stillen Dienerin.
Mit der gleichen Selbstverständlichkeit tat es ihr Jome nach. So standen die beiden jungen Frauen auf dem Balkon, wie ein altes Ehepaar, ...und gaben sich ihren Gedanken hin.
Als Jome sich noch ein bisschen enger ankuschelte, schloss Marie die Augen. Sie stellte sich vor, dass der warme Körper an ihrer Seite nicht der zugegeben bildhübsche Dienerin, sondern der lang vermissten Prinzessin Timea gehörte...

Bilder stellten sich ein. Kampf, Raub, Gefangenschaft, ...und schließlich der traurige Abschied von der geliebten Herrin.
‚Wie lange mochte die arme Freundin jetzt schon unter wilden Räubern leben? ...War sie wohl überhaupt noch am Leben?‘

Die Prinzessin hatte versprochen zu fliehen und nach ihr zu suchen. ‚Doch konnte das mehr sein als ein frommer Wunsch?‘
‚Selbst wenn ihr Vater sie befreit hätte. Timea säße jetzt wieder in einem goldenen Käfig, ...genau wie sie selbst.‘
Jome schien Maries Gedanken zu erahnen, ...und schmiegte sich noch ein wenig dichter an...
Gemeinsam standen sie schweigend beisammen, tranken Tee und beobachteten die funkelnden Sterne. Nach einer Weile fuhr Marie mit ihrer Geschichte fort.

*

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 9001

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben