Siebenundzwanzig handverlesene Orgasmen

TIMEA – Die Abenteuer einer geraubten Prinzessin - 13. Teil

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Siebenundzwanzig handverlesene Orgasmen

Siebenundzwanzig handverlesene Orgasmen

Peter Hu

Ich gewöhnte mich dann schnell ins Haremsleben ein. Was blieb mir auch übrig.
Zwar fehlte mir das Tändeln und Necken der heimatlichen Dienstleute. Ich sehnte mich in stillen Stunden schon manchmal nach einem kräftigen Stallknecht. Aber hier gab es schließlich andere Vergnügungen, die sich auch nicht verachten ließen.
Doch es gab wenig Arbeit und zu viel leckeres Essen. Bald spürte ich, dass ich hier und da etwas üppiger wurde. Schließlich bekam ich sogar ein kleines Bäuchlein. So konnte es nicht weiter gehen. Ich brauchte Bewegung. Auch wenn man mir versicherte, dass es der Orientale auch gern mal etwas Speck zwischen den Fingern hat. So entschloss ich mich, den orientalischen Bauchtanz zu erlernen. Ich hatte gute Lehrerinnen. Und ich lernte schnell...

*

Inzwischen war der Sultan von der Jagd zurückgekehrt. Bequem lümmelte man sich mit der Jagdgesellschaft in üppigen Kissen und genoss das gesottene Wildbret, während man Geschäfte und geplante Kriegszüge besprach. Man trank Tee, ...und für die Ungläubigen unter den Handelspartnern, gab es sogar köstliche Weine zur Wasserpfeife.

„Musik!“ ...befahl der Herrscher dann endlich.
Sofort ließen die besten Musikanten des Landes ihre Instrumente singen.
Der Herrscher klatschte erneut in die Hände. Ein Vorhang tat sich auf. Zehn ausgesucht schöne Tänzerinnen in hauchfeinen, nahezu durchsichtigen Schleiern, mischten sich unter die Gäste.
Tuch für Tuch fiel zum Klang der schrillen Instrumente. Bald trugen die Mädchen nur noch Brusttuch und einen knappen Schurz.
Dann wechselte die Musik in den dunklen Bassbereich. Jede der Tänzerinnen wandte sich nun einem einzelnen Gast zu, um allein für ihn zu tanzen.
Wie der Zufall es so wollte, geriet ich ausgerechnet an den Sultan.
Mochte es an meinem Anblick liegen, ...oder den Ölen, die man der Wasserpfeife beigemengt hatte? Jedenfalls wuchs sein Gemächt zusehends, während er mich mit den Augen verschlang.

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