Siebte Geschichte … die, mit der Gynäkologischen Fachweiterbildung

Svenjas Tagebücher

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Siebte Geschichte … die, mit der Gynäkologischen Fachweiterbildung

Siebte Geschichte … die, mit der Gynäkologischen Fachweiterbildung

Svenja Ansbach

Passte zu ihr, musste ich anerkennen und komplett rasiert kam sie besonders gut zur Geltung.

„Jetzt führe ich die so genannten Specula in die Scheide ein und spreize damit die Scheide etwas auseinander“, kommentierte Ralf sein weiteres tun. „Durch das Öffnen des Spekulums wird die Scheidenwand leicht gespreizt, sodass ich freie Sicht auf das Scheidengewölbe und den Muttermund erhalte. – Willst Du auch mal?“
Er ließ mich mal schauen. Ich schaute tief in die intimste Stelle meiner Freundin Lenka! Ein Mikrokosmos aus zartem rosa lag vor mir. Interessant!
„Für eine genauere Untersuchung kann ich den Scheidenkanal von außen auch mit dem sogenannten Kolposkop untersuchen, einer Art Lupe mit kleiner Lichtquelle. Das ist hier aber nicht erforderlich“.
Er sah Lenka und mich an: „Ich werde jetzt einen Abstrich entnehmen. Am Muttermund verwende ich einen kleinen Spatel“. Das tat er dann auch.
„Aus dem Gebärmutterhalskanal würde ich mit einem Bürstchen entnehmen, einen Vaginalen Abstrich hingegen führe ich mit dem Wattetupfer durch“.
Ralf entfernte die Specula und führte zur Tastuntersuchung zwei Finger in Lenkas Vagina ein um Scheidenwände und Beckenboden auf das Vorliegen von Knoten oder Vorwölbungen abzutasten. Mit der anderen Hand übte er Druck auf den Bauch aus. „Ich prüfe jetzt Größe, Form und Position von Eierstöcken, Gebärmutter und Gebärmutterhals. Das nennt man bimanuelle Untersuchung“, kommentierte er dabei sein eigenes Tun.
Endlich hatte er auch Lenka komplett untersucht. Mit einem „Danke ihr beiden!“ entließ er uns in Ehren. Ich verschwand mit Lenka hinter dem Paravent. Mit einem letzten Blick huschte ich vorher über seine Lende. Die Beule in seiner Hose war immer noch beachtlich. Hinter der Schutzwand tuschelte ich mit Lenka und wir war schnell einig. Lenka fasste das Ergebnis in Worte: „Gutt, da müssen wir helfen, den arme Mann“.

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