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Ich war sehr lange sehr tapfer geblieben, aber jetzt ertappte ich mich zunehmend dabei, darüber nachzudenken und …. es ging schon mehr um das Thema „wie?“, als um die Frage „ob!“
Eigentlich „kopffickte“ ich ihn schon. In Tagträumen, während ich mir selbst besorgte und quasi als Gipfel der Perversion, wenn Bastian in mir steckte. Im Gedanken war ich längst dutzende Male meine Optionen durchgegangen.
Eines Tages, Anfang Februar traf ich Helmut vor seiner Firma, als er gerade ins Auto steigen wollte. Moment, … Ich traf ihn? Habe ich das gerade geschrieben? Ja, in dem Tagebucheintrag über diesen Tag. Aber wie war es wirklich?
Ich Bitch hatte ihm aufgelauert! DAS war die Wahrheit. Hatte in meinem Auto gesessen und auf den Moment gewartet. Ich kannte seine Arbeitszeiten, die normalerweise sehr regelmäßig waren und sprang auf ihn zu, bevor er wegfahren konnte. Er ließ die Seitenscheibe runter: „Hey, was machst du d...“
Ich ließ ihn gar nicht aussprechen. Wie ein dummes Gör und nicht wie eine erwachsene Frau, mit bebender Brust, stieß ich hervor: „Wann können wir uns treffen … in ... in deinem Büro?“
Er fing sich schnell. Betont gelassen, als ob wir uns auf einen Kaffee verabredeten. „Ja, Mensch, meinetwegen gleich morgen, 17.30?“
„Ich werd‘ da sein.“
Wie eine dumme Göre drehte ich mich um und ging weg, damit er nicht sah, dass ich knallrot wurde. Ich bebte vor Aufregung. Nein, das hier war keine Sache in die ich hineinstolperte, so wie beim ersten Mal. Da habe ich mich noch selbst damit beruhigt, dass es ein Unfall war – ‚Gelegenheit macht Liebe!‘, aber jetzt, … sollte ich wirklich …??
Meine Gedanken fuhren mit mir Karussell, nein eher Achterbahn: ‚Er fickt dich, er fickt dich nicht, er fickt dich, er fickt dich nicht, er ….‘ , ‚Niemals werde ich …‘, .. dafür soll ich meine Ehe aufs Spiel setzen?
Siebzehnte Geschichte, …. die in der ich erneut rückfällig wurde
Svenjas Tagebücher
53 10-16 Minuten 1 Kommentar
Siebzehnte Geschichte, …. die in der ich erneut rückfällig wurde
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Langsam wird es spannend!
schreibt PKH