Siebzehnte Geschichte, …. die in der ich erneut rückfällig wurde

Svenjas Tagebücher

53 10-16 Minuten 1 Kommentar
Siebzehnte Geschichte, …. die in der ich erneut rückfällig wurde

Siebzehnte Geschichte, …. die in der ich erneut rückfällig wurde

Svenja Ansbach

‘, ,ach wäre doch schon morgen‘, ‚nein ich bleibe standhaft…‘, ‚was werde ich anziehen?‘
Dementsprechend hatte ich ‚Licht an im Gehirn‘ als ich ins Bett ging. Meine Gedanken rasten nur so durch die Synapsen, so dass ich sehr, sehr spät einschlief. Gut, das Basti schon schlief, als ich unter die Decke schlüpfte. Ich bildete mir ein, dass er das Geratter der Zahnräder in meinem Kopf sonst hätte hören können.
Um überhaupt noch in den Schlaf zu kommen habe ich mich neben dem schlafenden Basti ‚entspannt‘. Heimlich und leise unter der Bettdecke. Wie sich herausstellte brauchte ich nicht lange. Meine Gedanken an den morgigen Abend und das flinke Spiel meiner geschickten Finger in meiner Spieldose brachte mir schnell Erlösung. Ich tastete im Dunklen nach der Box mit den Kosmetiktüchern und stopfte mir eine stattliche Anzahl zwischen die Beine bevor ich meinen Slip hochzog. So durfte mich Basti morgens keinesfalls antreffen. Das hätte Fragen ausgelöst!
Danach fiel ich bei aller Entspannung doch nur in einen leichten und unruhigen Schlaf. Vermutlich aus Angst vor einer peinlichen Szene wurde ich morgens schon sehr früh wach und konnte bevor der Wecker klingelte mit meinem windelähnlich vorgewölbten Slip im Bad verschwinden.
Im Krankenhaus hatte ich am nächsten Morgen glücklicherweise keine Zeit den Kampf zwischen „Gut und Möse“ wieder aufzunehmen. Es war einfach zu viel los. Ich hatte Dienst in der Notaufnahme. Um halb 10 hatte ich so ein Früchtchen bei mir im Untersuchungsraum, die verkatert wirkte. Auch ihre Kleidung wirkte ein kleines bisschen derangiert, als ob sie direkt vom Feiern käme.
Sie fragte völlig hektisch nach der Pille danach. Veronique, so hieß sie, verneinte Opfer sexueller Gewalt geworden zu sein, druckste aber sonst ziemlich rum, wollte nicht so ganz mit der kompletten Geschichte raus.

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Langsam wird es spannend!

schreibt PKH

Hallo Frau Ansbach, sehr spannende Fortsetzung Ihrer Geschichte. Ich mag vor allem Ihre lockere und burschikose Sprache bei den sexuellen Begegnungen. Gruß PKH

Gedichte auf den Leib geschrieben