Silvia biss die Zähne zusammen. Vielleicht hatte die Mama ja Recht damit, dass sie ihr eine Strafe geben wollte? Silvia dachte an den Alkohol und die Pillen, die ihr Sascha gegeben hatte. Danach sollte sie ihm einen blasen, wie er es sehr gefühlvoll ausdrückte. Silvia weigerte sich, worauf er sie als prüde und frigide Tussi bezeichnete. Nach diesen Beschimpfungen zog sie sich noch mehrere Schnäpse rein, ehe dann die Polizei kam.
Silvia spannte die Pobacken an, um den ersten Hieb von Mamas Hand entgegen zu nehmen. Es tat weh! „Au…Mama…nicht so fest! Ich mach das auch nicht mehr, ehrlich!“ Martha lächelte, als sie das Flehen vernahm. Es war nicht zu spät, Silvia den rechten Weg zu weisen! Martha liebte ihr Mädchen, auch wenn sie ihm jetzt den Hintern versohlte. „Es tut mir leid, Silvia! Du brauchst dringend den Po voll, damit du lernst, dass es Konsequenzen gibt, wenn du gewisse Regeln nicht einhalten willst!“
Martha verhaute ihre Tochter gründlich, aber nicht übertrieben streng. Ihr genügte die flache Hand, auch wenn diese barbarisch brannte. Silvias Po ging es ähnlich, als er von Martha ein letztes Mal geklatscht wurde. Der hübsche Apfelhintern glänzte in satten Rottönen, die sich über die ganze Fläche verteilten. Martha linderte Silvias Qualen, indem sie ihr eine Arnica-Salbe auftrug. In diesem Moment fühlte sich Silvia ihrer Mama so nahe wie nie. Sie war verwirrt, aber nicht mehr wütend. Martha gab ihrem Mädchen einen zärtlichen Kuss, ehe sich Silvia in ihre Bettdecke kuschelte. Sie schlief sowieso auf der Seite, wodurch der rote Popo nicht weiter störte. Silvia schlief tief und fest.
Am nächsten Tag in der Schule würdigte sie Sascha keines Blicks. Der Stachel des Verrats saß tief, und das Mädchen hatte keine Lust mehr auf diesen Lügner. Da war aber noch ein anderer Junge, der bei dem Schwimmbadbesuch nicht dabei war. Er hieß Anton, ging erst seit ein paar Monaten in Silvias Klasse.
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